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FILE - This combination of two file photos shows U.S. President Donald Trump, left, speaking during a roundtable discussion on tax cuts in Cleveland, Ohio, May 5, 2018 and North Korean leader Kim Jong Un, right, talking with South Korean President Moon Jae-in in Panmunjom, South Korea, April 27, 2018. U.S. Secretary of State Mike Pompeo arrived in North Korea on Wednesday, May 9, 2018, to finalize details of a planned summit between President Donald Trump and North Korea leader Kim Jong Un. (AP Photo/Manuel Balce Ceneta, Korea Summit Press Pool via AP, File) |

Bild: AP, Korea Summit Press Pool/AP I

Gipfel am 12. Juni: Trump will sich nun doch mit Kim treffen

Erst sagte Trump zu, dann sagte er ab. Nun soll der Gipfel mit Kim Jong Un doch noch stattfinden. US-Präsident Donald Trump wird sich nach eigenen Angaben am 12. Juni mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un treffen. Die Begegnung werde in Singapur stattfinden, sagte Trump am Freitag nach einem Treffen mit dem nordkoreanischen Unterhändler Kim Yong Chol.

"Ich denke wir werden ein Verhältnis aufbauen und das wird am 12. Juni beginnen"

Donald Trump

Er hatte das Treffen vergangene Woche abgesagt. Er signalisierte aber weiterhin Interesse und beide Seiten führten an verschiedenen Orten Verhandlungen darüber.

Kim Yong Chol - häufig als rechte Hand des nordkoreanischen Machthabers beschrieben - hatte dem Präsidenten einen Brief von Kim Jong Un übergeben.

Chief of staff John Kelly walks along the Colonnade toward the Oval Office with Kim Yong Chol, former North Korean military intelligence chief and one of leader Kim Jong Un's closest aides, as he arrives at the White House in Washington on Friday, June 1, 2018. Photo by Olivier Douliery/ Abaca Press |

Chief of staff John Kelly mit Kim Yong Chol auf dem Weg ins Oval Office Bild: abaca

Der nordkoreanische Machthaber ließ am Freitag über die staatliche nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA mitteilen, er fühle sich der Denuklearisierung nach wie vor verpflichtet und hoffe, dass dieses Ziel in mehreren Schritten und im Interesse aller Seiten erreicht werden könne.

Der Streit um die Denuklearisierung ist kompliziert, denn die USA und Nordkorea verstehen darunter unterschiedliche Dinge - was die Verhandlungen über atomare Abrüstung im Allgemeinen und den Gipfel im Speziellen erschwert. So will Nordkorea nicht einseitig seine Atomwaffen aufgeben. Strittig ist auch, ob etwa außer atomaren Sprengköpfen auch Atomanlagen wie zur Urananreicherung beseitigt werden oder die USA ihre Streitkräfte aus Südkorea abziehen und ihre Fähigkeiten zu einem nuklearen Gegenschlag aufgeben sollen.

Die USA hoffen, Nordkorea dazu bewegen zu können, sein Atomprogramm komplett und überprüfbar abzubauen - und das möglichst rasch.

Nordkorea will aus der internationalen Isolation heraus, um über Außenhandel und Investitionen Wohlstand zu generieren. Dafür muss es die von den USA durchgesetzten Wirtschaftssanktionen abschütteln.

Das letzte Mal, dass ein ranghoher Vertreter Nordkoreas das Weiße Haus besuchte, war 2000. Damals empfingen der demokratische Präsident Bill Clinton und seine Außenministerin Madeleine Albright den nordkoreanischen Vizemarschall Jo Myong Rok.

(czn/dpa)

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