Hitler Lenin Peru

Bild: Unsplash/imago montage

"Ich bin Hitler der Gute" – Hitler und Lenin treten in Peru bei Bürgermeisterwahl an

Mit einigen Namen ist man wirklich gestraft. In einem peruanischen Dorf treten jetzt gleich zwei Männer mit historisch belasteten Vornamen zur Bürgermeisterwahl an: Hitler Alba und Lenin Rodríguez wollen diesen Posten im Distrikt Yungar erobern, wie der Radiosender RPP am Donnerstag berichtete.

Hitler Alba beteuert allerdings, keinerlei Sympathien für Adolf Hitler zu hegen, und bedauert, diesen Namen zu tragen. Sein Vater habe ihm den wohl gegeben, weil er international klinge – jedoch den historischen Kontext nicht gekannt.

Der peruanische Hitler sieht tatsächlich sehr nett aus:

Er selbst habe seinen Namen ändern wollen, sich aber schlecht dabei gefühlt, dem Willen des Vaters zu widersprechen.

"Ich bin Hitler der Gute."

Hitler Alba Sanchez

"Wir haben immer Gutes getan, und die Leute kennen uns", zitierte ihn der Sender. Er war den Angaben zufolge bereits von 2011 bis 2014 Bürgermeister des Andendorfes.

Lenin Rodríguez, ein bisher unbekannter Bürger, habe noch versucht, die Kandidatur Albas wegen angeblicher formaler Mängel für unzulässig zu erklären, sei aber gescheitert. Beide werden folglich nun am 7. Oktober zur Wahl antreten.

(jd/dpa)

Wenn es nach Anna geht, reist du besser ohne Backpack nach Peru!

Video: watson/Anna Mayr, Lia Haubner, Marius Notter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Interview

Sprecher der israelischen Armee: "Ich wünsche keinen Eltern, dass ihre Kinder getötet werden"

Der Sprecher der israelischen Armee spricht im Interview darüber, wie er seiner Tochter die Raketenangriffe auf Israel erklärt – und was es mit ihm macht, wenn Kinder im Gazastreifen bei israelischen Luftangriffen getötet werden.

Auch in der Nacht zum Donnerstag kam es in Israel wieder zu Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen. Inzwischen ist Außenminister Heiko Maas nach Israel gereist, um sich vor Ort für eine Waffenruhe einzusetzen. Das israelische Sicherheitskabinett will noch am Donnerstag über eine mögliche Waffenruhe mit der radikalislamischen Hamas im Gazastreifen beraten. Ausgang: ungewiss.

Die israelische Armee hat zuletzt weiter Luftangriffe auf den Gazastreifen geflogen, bei denen inzwischen mehrere hundert Tote …

Artikel lesen
Link zum Artikel