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Israels Geheimdienst soll Anschlag auf Benjamin Netanjahu verhindert haben

Der israelische Inlandsgeheimdienst Schin Bet hat nach eigenen Angaben einen Anschlag auf Ministerpräsident Benjamin Netanjahu verhindert. Ein arabischer Israeli aus Ost-Jerusalem sei verhaftet worden, teilte der Schin Bet am Dienstag mit.

Es soll Anweisungen aus Syrien gegeben haben

Der Mann (Jahrgang 1988) habe seine Anweisungen von einer weiteren Person in Syrien erhalten, die Anschläge unter anderem auf Netanjahu und Jerusalems Bürgermeister Nir Barkat geplant habe.

Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu and Jerusalem Mayor Nir Barkat look at old and new photos of Jerusalem, ahead of a special cabinet meeting marking Jerusalem Day, at the Bible Lands Museum in Jerusalem May 13, 2018. REUTERS/Amir Cohen/Pool

Benjamin Netanjahu (links) und Jerusalems Bürgermeister Nir Barkat. Bild: reuters

Für einige der Attacken habe die Terrorzelle eine weitere Person aus Jordanien nach Israel bringen wollen. Die Untersuchung habe ergeben, dass der Verdächtige angefangen habe, Informationen über seine Ziele zu sammeln, teilte der Schin Bet mit. Der Verdächtige sei bereits in der Vergangenheit wegen terroristischer Aktivitäten im Gefängnis gewesen.

Der Verdächtige habe zudem Attacken auf Gebäude geplant, die zum US-Konsulat in Jerusalem gehörten, sowie auf eine Gruppe Kanadier, die in Jerusalem war, um Sicherheitskräfte der Palästinensischen Autonomiebehörde im Westjordanland zu trainieren.

Laut dem Geheimdienst seien zudem weitere Verdächtige festgenommen worden.

(fh/dpa)

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