International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Israels Geheimdienst soll Anschlag auf Benjamin Netanjahu verhindert haben

05.06.18, 11:42

Der israelische Inlandsgeheimdienst Schin Bet hat nach eigenen Angaben einen Anschlag auf Ministerpräsident Benjamin Netanjahu verhindert. Ein arabischer Israeli aus Ost-Jerusalem sei verhaftet worden, teilte der Schin Bet am Dienstag mit.

Es soll Anweisungen aus Syrien gegeben haben

Der Mann (Jahrgang 1988) habe seine Anweisungen von einer weiteren Person in Syrien erhalten, die Anschläge unter anderem auf Netanjahu und Jerusalems Bürgermeister Nir Barkat geplant habe.

Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu and Jerusalem Mayor Nir Barkat look at old and new photos of Jerusalem, ahead of a special cabinet meeting marking Jerusalem Day, at the Bible Lands Museum in Jerusalem May 13, 2018. REUTERS/Amir Cohen/Pool

Benjamin Netanjahu (links) und Jerusalems Bürgermeister Nir Barkat. Bild: reuters

Für einige der Attacken habe die Terrorzelle eine weitere Person aus Jordanien nach Israel bringen wollen. Die Untersuchung habe ergeben, dass der Verdächtige angefangen habe, Informationen über seine Ziele zu sammeln, teilte der Schin Bet mit. Der Verdächtige sei bereits in der Vergangenheit wegen terroristischer Aktivitäten im Gefängnis gewesen.

Kurz zuvor war Netanjahu noch zu Besuch in Berlin

Der Verdächtige habe zudem Attacken auf Gebäude geplant, die zum US-Konsulat in Jerusalem gehörten, sowie auf eine Gruppe Kanadier, die in Jerusalem war, um Sicherheitskräfte der Palästinensischen Autonomiebehörde im Westjordanland zu trainieren.

Laut dem Geheimdienst seien zudem weitere Verdächtige festgenommen worden.

(fh/dpa)

Mehr zum Thema Israel:

Mal rechts, mal links, mal muslimisch – wann "Israelkritik" zu Antisemitismus wird

Diese Israelhasser laufen auf linken Demos mit – das steckt hinter BDS

Israel gewinnt den ESC – und Deutschland landet auf Platz 4

++ Erdogan und Putin einigen sich auf demilitarisierte Zone in Idlib ++

Nach dem Atomdeal-Aus: 6 Fragen, die jetzt wichtig werden  

Israel kündigt Militäreinsätze gegen iranische Truppen in Syrien an

Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

"Die Amerikaner können sehr wohl ausblenden, dass ein Idiot im Weißen Haus sitzt"

Bhaskar Sunkara ist eine der interessantesten Figuren in der politischen Sphäre in den USA. Der 29-Jährige hat sich mit seinem "Jacobin"-Magazin zum publizistischen Wortführer einer dezidiert linken Politik hochgeschwungen. 

Dann ist er plötzlich verschwunden. Seine Pressebeauftragte ist ratlos. Fünf Minuten später steht er im Eingang des Kulturcafés an der Zürcher Europaallee. Sein Blick ist fahrig, das Hemd gewechselt, auf seiner Stirn glänzen noch Wassertropfen. Es ist abends um halb 7 und Bhaskar Sunkara sieht ziemlich erschöpft aus.

Der "Jacobin" ist eine Erfolgsgeschichte, wie sie in den USA der Post-Obama-Ära immer häufiger vorkommt: junge linke Bewegungen, Medien, Podcasts usw., die die politische …

Artikel lesen