International

Putin gewinnt deutlich – kein Wunder, bei DEN Methoden

Russlands Staatschef Wladimir Putin hat die Präsidentenwahl mit rund 76.7 Prozent der Wählerstimmen gewonnen. 

Das teilte die Wahlkommission am Montagmorgen nach der Auszählung von 99 Prozent der Stimmzettel mit. Damit bleibt der 65-Jährige wie erwartet für sechs weitere Jahre im Amt.

Russian President and Presidential candidate Vladimir Putin gestures as he speaks at his campaign headquarters in Moscow, Russia, Sunday, March 18, 2018. TVladimir Putin headed to an overwhelming win in Russia's presidential election Sunday, adding six years in the Kremlin for the man who has led the world's largest country for all of the 21st century. (Yuri Kadobnov/Pool Photo via AP)

Bild: AFP

Den zweiten Platz erreichte der Kommunist Pawel Grudinin mit 11.8 Prozent, dahinter der Rechtspopulist Wladimir Schirinowski mit 5.7 Prozent.

3000 Manipulationsversuche

Für die liberale TV-Journalistin Xenia Sobtschak stimmten 1.7 Prozent, vier weitere Kandidaten erhielten noch weniger. Die Wahlbeteiligung bei der Abstimmung am Sonntag lag demnach bei rund 67 Prozent.

Oppositionsnahe russische Wahlbeobachter registrierten rund 3000 Manipulationsversuche wie Mehrfachabstimmung. Mit Spannung wird die Bewertung der Wahl durch die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) am Montagnachmittag erwartet. Die OSZE hatte rund 600 Beobachter im Einsatz.

(pb/dpa)

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0

Hayali mit Appell an Corona-Demonstranten: "Hören Sie auf, sich rauszureden!"

Die ZDF-Journalistin Dunja Hayali hat nach den Corona-Demonstrationen am Wochenende in Berlin einen längeren Facebook-Post dazu veröffentlicht – der seither von tausenden Menschen verbreitet wird. An alle "Anständigen" gerichtet, die gegen die Corona-Maßnahmen auf die Straße gegangen sind, richtet sie einen eindringlichen Appell: Es sei wichtig, die eigene Meinung zu äußern – aber man dürfe dadurch nicht Feinde der Demokratie bestärken, indem man an ihrer Seite marschiert.

Wer sich jetzt noch …

Artikel lesen
Link zum Artikel