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François Delattre Bild: AP

USA, Frankreich und England legen 6 eigene Punkte für Syrien vor

Nach ihrer Militäroperation in Syrien planen die USA, Großbritannien und Frankreich einen neuen diplomatischen Vorstoß im UN-Sicherheitsrat.

Der französische UN-Botschafter François Delattre sagte am Samstag in New York:

Paris, Washington und London würden bald einen neuen Resolutionsentwurf vorlegen, der eine nachhaltige Lösung im Syrien-Konflikt bringen solle.

In der Vorlage, die am Abend der Nachrichtenagentur AP vorlag, wird jeglicher Einsatz von Chemiewaffen verurteilt, vor allem der mutmaßliche Giftgasangriff am 7. April in Duma.

Sie passt in den strategischen Plan, der vermutlich den Syrien-Angriffen zu Grunde lag:

Außerdem im Entwurf der drei Westmächte:

Russlands UN-Botschafter Wassili Nebensja signalisierte Ablehnung.

Die aktuelle Atmosphäre sei

"jedweder Annäherung nicht gerade zuträglich".

Zunächst müsse die "politische und gefährliche militärische Situation" geklärt werden, "in der wir gerade stecken".

Damit nahm Nebensja Bezug auf die jüngsten Luftangriffe der USA, Großbritanniens und Frankreichs auf Ziele in Syrien. Die Aktion war eine Vergeltung für den mutmaßlichen Giftgaseinsatz vergangene Woche in Duma, für den die Westmächte die Assad-Regierung verantwortlich machen.

Wir haben die aktuellen Entwicklungen in Syrien für euch zusammengefasst:

Russland hatte erst am Samstag eine Resolution vorgelegt, in der die Militäroperation als "Aggression" verurteilt und ein Stopp solcher Aktionen gefordert wurde. Die Vorlage scheiterte jedoch im UN-Sicherheitsrat.

(mbi/ap)

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