Mit diesen 3 Aussagen hat Macron versucht, Trump ins Gewissen zu reden

Bei seinem Staatsbesuch in den USA hat sich Emmanuel Macron am Mittwoch in einer Rede an den Kongress gewandt und Donald Trumps Politik dabei mehrfach kritisiert – alle Bromance mal beiseite gelassen.

Vielen Abgeordneten schien diese Ehrlichkeit zu gefallen. An einigen Stellen sollen Zuhörer sogar aufgestanden sein, um Macron zu applaudieren.

Oui! Genau so!

Animiertes GIF GIF abspielen

Bild: www.giphy.com

Hier sind seine wichtigsten 3 Aussagen:

Die Welt muss zusammenhalten

"Wir können uns für Isolationismus, Rückzug und Nationalismus entscheiden. Das mag als ein vorübergehendes Mittel gegen unsere Ängste verlockend sein", sagte Macron.

Man könne eine Zeit lang mit Furcht und Ängsten spielen, damit könne man aber nichts erschaffen, denn:

"Die Tür zur Welt zuzuschlagen, wird die Entwicklung der Welt nicht aufhalten"

Emmanuel Macron

Es sei wichtig, internationale Organisationen wie die Vereinten Nationen oder die Nato zu schützen. Die einzige Antwort auf die Probleme der Welt seien Zusammenarbeit und Multilateralismus.

Animiertes GIF GIF abspielen

Bild: www.giphy.com

Fake News müssen bekämpft werden

Macron sprach sich gegen Ignoranz, Zynismus und Fake News aus: "Um unsere Demokratien zu schützen, müssen wir den sich immer weiter ausbreitenden Virus gefälschter Nachrichten bekämpfen." 

"Ohne Vernunft, ohne Wahrhaftigkeit, gibt es keine echte Demokratie."

Emmanuel Macron

Animiertes GIF GIF abspielen

Bild: www.giphy.com

Denn in Demokratien gehe es um rationale Entscheidungen. "Informationen zu korrumpieren ist ein Versuch, den Geist der Demokratie zu schwächen."

Die Umwelt muss geschützt werden

Macron sagte, er sei sicher, dass die USA eines Tages in das Pariser Klimaabkommen zurückkehren würden. "Denn, was ist denn der Sinn des Lebens, wenn wir mit unserem Leben und unserer Arbeit den Planeten und damit die Zukunft unserer Kinder zerstören?"

Gemein wäre das!

Animiertes GIF GIF abspielen

Bild: www.giphy.com

Man brauche eine Vereinbarung, die künftigen Generationen einen Planeten sichere, der auch in 25 Jahren noch bewohnbar sei.

"Es gibt keinen Planeten B!"

Emmanuel Macron

Und ehrlich gesagt – jeder kann helfen

In Anlehnung an Trumps Wahlkampfslogan rief Macron: "Machen wir unseren Planeten wieder groß!"

Er räumte ein, dass die USA und Frankreich bei der Klimapolitik Differenzen hätten "wie alle Familien", dass sie aber zusammenarbeiten müssten, um die Umwelt zu schützen.

(jd/dpa)

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Von der Leyen: Ungarns Homosexuellen-Gesetz ist "eine Schande"

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat ein entschiedenes Vorgehen gegen das umstrittene ungarische Gesetz zur Einschränkung von Informationen über Homosexualität und Transsexualität angekündigt. Das Gesetz diskriminiere Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung und verstoße gegen fundamentale Werte der Europäischen Union, sagte von der Leyen am Mittwoch in Brüssel. "Dieses ungarische Gesetz ist eine Schande."

Nach Angaben der Kommissionschefin sollen die rechtlichen …

Artikel lesen
Link zum Artikel