International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Comey war in Clintons E-Mail-Affäre nicht politisch motiviert

Der damalige FBI-Direktor James Comey ist bei der Untersuchung der E-Mail-Affäre Hillary Clintons zwar klar von Normen seiner Behörde abgewichen, war aber nicht politisch beeinflusst. Zu diesem Ergebnis kommt der Abschlussbericht des US-Justizministeriums, der am Donnerstag US-Präsident Donald Trump übergeben und anschließend veröffentlicht wurde.

Der Generalinspekteur des Ministeriums und eine Art oberster Wächter, Michael Horowitz, sieht "klare und dramatische" Abweichungen Comeys in dessen Ermittlungen. Sie hätten das Ansehen des FBI und des Ministeriums als faire, um Gerechtigkeit bemühte Institutionen beschädigt, erklärte Horowitz.

Das FBI behält seinen guten Ruf

In einem Beitrag für die "New York Times" schrieb Comey: "Ich stimme nicht mit allen Schlussfolgerungen des Generalinspekteurs überein, aber ich respektiere die Arbeit seines Büros und ziehe meinen Hut vor dessen Professionalität."

Der amtierende FBI-Direktor Christopher Wray sagte in einer Pressekonferenz, auch wenn der Abschlussbericht zu dem Schluss komme, dass es Fehleinschätzungen und Regelverstöße gegeben habe: Die Integrität und politische Neutralität der Bundespolizeibehörde sei nicht kompromittiert worden.

Clinton hatte als US-Außenministerin für E-Mails auch einen privaten Server benutzt. Das ist verboten und wurde von den Republikanern im US-Präsidentschaftswahlkampf 2016 zu einem sehr großen Thema gemacht.

Die Affäre beschäftigte auch das FBI. Comey kam aber zu dem Schluss, keine Anklage gegen Clinton zu empfehlen: einer der Gründe, warum Trump ihn im Mai 2017 feuerte. Das wiederum zog die Einsetzung des FBI-Sonderermittlers Robert Mueller nach sich. Dieser ermittelt wegen geheimer Wahlabsprachen zwischen Trumps Team und Russland.

Und dann waren da noch diese Textnachrichten ...

Trump bezeichnet diese Ermittlungen als Hexenjagd. Ein so bisher nicht bekanntes Detail in dem 568 Seiten starken Bericht dürfte dem Präsidenten neuen Auftrieb für seine These geben, das FBI und sein Justizministerium hätten gegen ihn gearbeitet.

Der Bericht enthält einen Dialog zwischen FBI-Anwältin Lisa Page und Peter Strzok, zuständig sowohl für die Russland-Ermittlungen als auch die Clinton-Affäre. Page sagte, Trump werde doch hoffentlich niemals Präsident werden? Strzok antwortete: "Nein. Nein, wird er nicht. Wir werden das stoppen."

Es wurde erwartet, dass Trump, der am Donnerstag seinen 72. Geburtstag hatte, das für neue Angriffe nutzen würde. Schon zuvor hatte Trump Page und Strzok öffentlich auf Twitter attackiert.

(sg/dpa)

Liebesmomente mit Kim und Trump:

Die ehemalige FBI-Direktor hält sich mit Kritik nicht zurück:

Gerade feuert Trump relativ wenig Leute. das sah schon mal anders aus:

Täglich frische Real-Satire im Weißen Haus:

Trump will weiter kritische Twitter-Follower verbannen können

Link to Article

Ihre Königliche Hoheit, Präsident Donald J. Trump – will sich notfalls selbst begnadigen

Link to Article

Soziopath, Hochstapler, Egomane: Netflix-Doku zeigt den wahren Donald Trump

Link to Article

Merkel ist auch wegen Trump erneut angetreten – sagt ein Obama-Vertrauter

Link to Article

Trump, der Unberührbare – was hinter seiner neuen Verteidigungsstrategie steckt

Link to Article

Trump nach Rassismus-Tweet von Roseanne: "Bei mir hat sich ABC nie entschuldigt!"

Link to Article

Warum Trump gerade einen Super-Bowl-Champion aus dem Weißen Haus ausgeladen hat

Link to Article

Ein bisschen gut für die Demokratie – ein bisschen sehr gut für Angela Merkel

Link to Article

"So unfair, so böse"– Trump sauer wegen Spekulationen um seine Melania

Link to Article

In diesem "bescheidenen" Hotel treffen sich Donald Trump und Kim Jong-un

Link to Article

Warum Trumps Null-Toleranz-Politik an der US-Grenze nicht normal ist

Link to Article

Trumps nächster Berater tritt zurück - Nummer 18 auf unserer Liste

Link to Article

Der Angriff in Syrien hat sich gelohnt – zumindest für Trump

Link to Article

Er liebt Trump und Taylor Swift – jetzt wurde der "Asian-Nazi" verhaftet 

Link to Article

Affäre um Porno-Star: FBI durchsucht Büro von Trumps Anwalt

Link to Article

19 mal "Soo Saaad!": Erinnerst du dich an diese Trump-Aussteiger?

Link to Article

5 Attacken auf Trump – jetzt schlägt der US-Präsident auf Twitter zurück

Link to Article

Donald Trump droht mit Raketenangriff nach Giftgasangriff auf Syrien

Link to Article

Boxer mit Trump-Mauer auf Shorts wird von Mexikaner zerstört

Link to Article

Luftangriffe auf Syrien – Trump will Truppen schnellstmöglich abziehen

Link to Article

Mueller hat neue Beweise und bringt damit Trump-Anwalt immer mehr in die Klemme

Link to Article

Comey: Trump ist "moralisch nicht geeignet" fürs Präsidentenamt

Link to Article

Trump feuert Außenminister Rex Tillerson – weil der seinen Job macht

Link to Article

Der US-Senat bestätigt Hardliner Pompeo als Außenminister – so kam's

Link to Article

Wer hat Angst vor der Waffenlobby NRA? Donald Trump

Link to Article
Alle Artikel anzeigen
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Alice Weidel will an englischer Elite-Uni Oxford sprechen – Studenten protestieren

Die AfD-Fraktionsvorsitzende Alice Weidel ist es mittlerweile gewohnt, dass Menschen gegen ihre Auftritte protestieren. Wenn die Politikerin auf Kundgebungen in Deutschland spricht, scharen sich regelmäßig laute Gegendemonstranten um ihr Publikum. In der nächsten Woche will Weidel an der englischen Elite-Universität Oxford sprechen. Und selbst dort wird sie wohl auf lauten Gegenprotest stoßen.

Sie soll dort auf Einladung der Oxford Union sprechen – einem 1823 gegründeten Debattierklub. In der …

Artikel lesen
Link to Article