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Bild: AP FILES/AP Photo/dpa

Merkel ist auch wegen Trump erneut angetreten – sagt ein Obama-Vertrauter

Stefan Rook

Der langjährige Sicherheitsberater von Barack Obama offenbart, wie schockiert Obama nach Trumps Erfolg war. Für Angela Merkel soll Trumps Wahl ein wichtiger Grund für eine weitere Amtszeit gewesen sein.

Bisher ist nicht viel bekannt über die Gemütslage von Barack Obama nach Donald Trumps überraschender Wahl zum US-Präsidenten. Nun enthüllt ein Buch von Benjamin J. Rhodes, der als enger Vertrauter Obamas gilt, wie erschütternd Trumps Erfolg für den früheren US-Präsidenten war.

Obama über Merkel: "Sie ist jetzt ganz alleine"

In Rhodes' Buch mit dem Titel "The World as It Is" (Die Welt, wie sie ist) werden auch die Reaktionen von Staatsoberhäuptern auf Obamas Nachfolger beschrieben. Angela Merkel soll bei ihrem letzten Treffen mit Obama erklärt haben, nach Trumps Wahl fühle sie sich noch mehr verpflichtet, für eine weitere Amtszeit anzutreten, um die freiheitliche internationale Ordnung zu verteidigen. Beim Abschied Obamas soll sie eine Träne verdrückt haben. Obama soll danach erklärt haben: "Sie ist jetzt ganz alleine."

Japans Premierminister soll sich bei Obama dafür entschuldigt haben, dass er sich – entgegen den diplomatischen Gepflogenheiten – nach der Wahl mit Trump in dessen Trump Tower getroffen hat. Kanadas Premierminister Justin Trudeau soll von Obama aufgefordert worden sein, sich entschiedener für gemeinsame Werte einzusetzen.

"Was, wenn wir falsch lagen?"

Barack Obama

Rhodes' Buch zeigt auch, wie erschüttert und teilweise verunsichert Obama nach der Wahl von Trump war. "Was, wenn wir falsch lagen?", soll Obama kurz danach gezweifelt haben und meinte damit die liberale und kosmopolitische Politik seiner Amstzeit. "Vielleicht haben wir es übertrieben." Sogar seine Verdienste als erster afroamarikanischer Präsident der USA scheint Obama infrage zu stellen: 

"Manchmal frage ich mich, ob ich nicht zehn oder 20 Jahre zu früh dran war."

Barack Obama

Auch zu Trump gibt es in dem Buch einige Bemerkungen. Wenig überraschend fallen die nicht positiv aus. Obama soll Trump als "Comic-Figur" bezeichnet haben, die sich mehr um die Zahl ihrer Anhänger kümmert als um Politik. Sein Treffen mit Trump im Weißen Haus soll er "surreal" genannt haben. Zu den USA unter Trump wird Obama zitiert: 

"Wir werden nun herausfinden, wie belastbar unsere Institutionen sind – zu Hause und überall auf der Welt."

Barack Obama

Obama soll eingestanden haben, dass es ihm schwer falle, Trump in die amerikanische Geschichte einzuordnen. "Er verkauft Unsinn", soll Rhodes darauf geantwortet haben. "Diese Art Charakter war schon immer Teil der amerikanischen Geschichte. Das kann man bis zu einigen Charakteren aus Huckleberry Finn zurückverfolgen." Obamas Antwort darauf soll gewesen sein: "Vielleicht ist das das Beste, auf das wir hoffen können."

Dieser Text erschien ist zuerst auf T-Online erschienen.

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