International
June 30, 2019 - Washington, District of Columbia, U.S. - United States President Donald J. Trump walks on the South Lawn of the White House upon his return to Washington from South Korea on June 30, 2019 in Washington, DC Washington U.S. PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY - ZUMAs152 20190630_zaa_s152_005 Copyright: xOliverxContrerasx

Bild: imago images / ZUMA Press

Zeichner kritisiert Trump mit Karikatur – Verlag beendet Zusammenarbeit

Dass es unter US-Präsident Donald Trump diverse Fälle von Einschränkungen der Meinungs- und Pressefreiheit gegeben hat, zweifelt wohl keiner mehr ernsthaft an. Doch nun scheint nicht einmal mehr wichtig zu sein, Fassade zu wahren...

Wie CNN berichtet, wurde die Zusammenarbeit mit dem kanadischen Karikaturist Michael de Adder aus New Brunswick gekündigt, nachdem er eine kritische Karikatur gegen Trumps Flüchtlingspolitik veröffentlichte und diese viral ging.

"Stört es euch, wenn ich hier weiter spiele?"

Die Zeichnung bezieht sich auf ein Foto des 25-jährigen Oscar Alberto Martinez aus El Salvador und seiner 23 Monate alten Tochter, das vor ein paar Tagen um die Welt ging: Beim Versuch, den Rio Grande River zu überqueren, um in die Staaten einzuwandern, ertranken die beiden.

Zwei Tage nach der Veröffentlichung meldete sich de Adder über Twitter, er sei nun von allen Zeitungen in New Brunswick freigestellt worden. Der Verlag reagierte ebenfalls mit einem Tweet, in dem er klar stellte, de Adder sei kein fest angestellter Mitarbeiter, dem man also technisch gar nicht kündigen könne.

Der President der "Association of Canadian Cartoonists" warf den Zeitungen von Brunwick vor, Inhalte über Donald Trump in ihren Publikationen zu vermeiden, und de Adder habe über die vergangenen Jahre nur die Arbeit eines normalen Karikaturisten gemacht.

Fliegt ein Trump über London

Trumps Twitter-Tiraden: So begann @realdonaldtrump

Play Icon
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Glück vor Geld: Island will die Wirtschaft neu denken

Die Premierministerin von Island behauptet, das Bruttoinlandsprodukt sei Schnee von gestern. Die Haushaltsplanung Islands will in Zukunft auch Faktoren wie die soziale Gleichheit oder den Klimawandel berücksichtigen.

Katrin Jakobsdottir hat eine Vision. Die Premierministerin von Island möchte, dass sich das Wachstum eines Landes nicht mehr ausschließlich auf die Wirtschaft konzentriert, sondern auch soziale und ökologische Indikatoren, oder einfach gesagt, das Wohlergehen der Bevölkerung, berücksichtigt.

Wie Jakobsdottir an einer Rede in der Londoner Denkfabrik "Chatham House" sagte, orientiert sich die Haushaltsplanung Islands neu an diesen erweiterten Faktoren. Das Bruttoinlandsprodukt wird also zu einer …

Artikel lesen
Link zum Artikel