International

Macron gibt sich trotz einer Lästerattacke von italienischer Regierung gelassen

Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron hat sich nach Angriffen von Italiens populistischer Regierung betont gelassen gegeben. "All das ist überhaupt nicht interessant", sagte Macron am Sonntag bei einem Ägypten-Besuch.

"Ich werde nicht antworten. Denn das ist das einzige, was sie erwarten." Ohne sie namentlich zu nennen, wünschte Macron dem rechtspopulistischen Innenminister Italiens, Matteo Salvini, und Vize-Regierungschef Luigi Di Maio von der Fünf-Sterne-Bewegung "viel Glück und gutes Agitieren".

Er fügte hinzu: "Das italienische Volk ist unser Freund und verdient politische Führer auf der Höhe seiner Geschichte."

Salvini und Di Maio hatten in den vergangenen Tagen wiederholt Frankreich und Macron persönlich kritisiert. So warf Di Maio Frankreich vor, durch anhaltende Kolonialisierung zur Verarmung von Afrika und dadurch zur Massenflucht von dem Kontinent Richtung Europa beizutragen.

Salvini sagte gar, er hoffe, dass sich die Franzosen "von einem sehr schlechten Präsidenten werden befreien können". Nach Di Maios Äußerungen bestellte das französische Außenministerium die italienische Botschafterin in Paris ein.

(hd/afp)

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Verrücktes Foto: Kanye West meißelt sein Gesicht in Mount Rushmore

Rap-Star Kanye West, der sich in der Vergangenheit als Fan von US-Präsident Donald Trump bekannte, hat Großes vor. Aber nicht im Musikbusiness, sondern in der Politik. Anfang Juli kündigte er an, als Präsident zu kandidieren und somit Donald Trump herauszufordern. Während viele die Ankündigung nur für einen PR-Gag hielten und an den Absichten des Rappers zweifelten, scheint es nun so, als würde Kanye tatsächlich zur Wahl antreten. Dabei hatte erst Mitte der Woche ein Wahlkampfhelfer des …

Artikel lesen
Link zum Artikel