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Kim will Atomwaffen abschaffen und alle jubeln, außer Japan

Es war ein historischer Gipfel und die wichtigste Nachricht lautete: Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un will den vollständigen Abbau seines Atomwaffenprogramms. 

"Nord- und Südkorea bestätigen das gemeinsame Ziel, durch vollständige Denuklearisierung eine atomwaffenfreie koreanische Halbinsel zu verwirklichen."

Nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA

Außerdem soll das seit dem Ende des Koreakrieges vor 65 Jahren gültige Waffenstillstandsabkommen noch in diesem Jahr durch einen Friedensvertrag ersetzt werden.

So reagierte die internationale Politik: 

UN-Generalsekretär António Guterres

UN-Generalsekretär António Guterres feierte das Treffen als "wahrhaft historischen Gipfel". 

"Die starken Bilder der zwei Führer, die zur Förderung von Harmonie und Frieden auf der Koreanischen Halbinsel zusammenkommen, haben viele Menschen rund um die Welt beeindruckt"

António Guterres

Bundeskanzlerin Angela Merkel:

Die Kanzlerin bezeichnete die politischen Fortschritte zwischen Nord- und Südkorea als "ersten Schritt auf einem Weg, der hoffentlich hoffnungsvoll geht". Bei ihrem gestrigen Treffen mit Donald Trump lobte sie auch seine Nordkorea-Politik. Die Stärke, mit der Trump darauf gesetzt habe, dass die Sanktionen gegen Nordkorea eingehalten würden, zeigten Erfolge, sagte Merkel am Freitag.  

"Wir Deutschen können fühlen, wenn nach Jahren der Teilung wieder Kontakte entstehen. Diese müssen aber auf gemeinsamen Werten beruhen. Und deshalb werden wir gemeinsam weiter ein wachsames Auge darauf haben, dass die Nuklearisierung gestoppt wird und das es eine nuklearfreie Zone dort in Korea gibt"

Angela Merkel

Bundesaußenminister Heiko Maas:

Bundesaußenminister Heiko Maas sprach von einem "wichtigen und mutigen Schritt in die richtige Richtung". In einer am Freitag vom Auswärtigen Amt verbreiteten Erklärung begrüßte Maas die Entwicklung, "die hoffentlich zu konkreten Ergebnissen hinsichtlich der internationalen Sorgen über Nordkoreas Nuklearstreben führen wird."

US-Präsident Donald Trump:

In einer ersten Reaktion auf das Treffen zwischen beiden Koreas zeigte Trump sich optimistisch, dass es zwischen beiden Ländern Frieden geben könnte: "Der Koreakrieg ist dabei, zu Ende zu gehen!" Bei einem Treffen mit Kanzlerin Angela Merkel pries er die Zusammenkunft von Kim und Moon. Es passierten "großartige Dinge", sagte er.

Auch führte der US-Präsident die politischen Fortschritte hin zu einer Friedenslösung in Korea auf den Druck aus den Vereinigten Staaten zurück.

"Die Kampagne des maximalen Drucks hat uns geholfen, diesen Schritt zu erreichen"

donald trump

Die USA würden den Druck nicht nachlassen, ehe eine vollkommene Denuklearisierung der Halbinsel erreicht sei, sagte Trump. Die Sanktionen blieben vorerst in Kraft, sagte er. Er freue sich auf ein Treffen mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un, das für die "nächsten Wochen" geplant sei, betonte der US-Präsident.

Japans Ministerpräsident Shinzo Abe ist eher skeptisch

 Japans Ministerpräsident Shinzo Abe reagierte weniger positiv, sondern eher skeptisch. Er hoffe sehr, dass Nordkorea konkrete Maßnahmen ergreifen werde, um den Konflikt um sein Atom- und Raketenprogramm zu lösen.

(czn/dpa-afxp)

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