International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Miranda wird doch keine Gouverneurin – Schauspielerin Cynthia Nixon scheitert in Vorwahl

14.09.18, 08:26

Was es heute heißt, eine Miranda zu sein? "Sex and the City"-Schauspielerin Cynthia Nixon wollte es allen zeigen und Gouverneurin von New York werden. Jetzt ist sie jedoch in der Vorwahl der Demokraten gescheitert.

Nixon holte am Donnerstag rund 34 Prozent, Amtsinhaber Andrew Cuomo kam laut ersten Auszählungen auf 66 Prozent der Stimmen. Cuomo hatte zuvor schon in Umfragen stets vorne gelegen, er gilt als beliebt und hat die Unterstützung großer Geldgeber und Verbände.

Dafür hat Cynthia Nixon etwas, das viele Menschen aus der ganzen Welt voller Bewunderung auf New York hätte schauen lassen. Sie ist eine Miranda. Das bedeute 2018,

"...dass man sich und sein Leben selbst definiert, dass man zu dem steht, was richtig ist und dass man andere Frauen unterstützt."

So hätte Cynthia Nixons Politik aussehen sollen:

Die frühere "Sex and the City"-Schauspielerin steht für eine linke, progressive Politik: "Für mich bedeutet es, meine Leidenschaft für Gerechtigkeit überall – vor allem in der Bildung und bei der Reform des Strafjustizsystems – zu nutzen, um meinen Heimatbundesstaat New York zu einem besseren Ort für alle zu machen. Deswegen bewerbe ich mich als Gouverneurin. Ich denke, Miranda würde Cynthia Nixon als Gouverneurin unterstützen."

Immer mehr progressive Kandidaten treten bei den Vorwahlen der Demokraten an:

(fh/dpa)

Was heute noch wichtig ist:

Abonniere unseren Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Ein italienisches Dorf half Flüchtlingen und wurde dafür bestraft – ein Erlebnisbericht

Das kalabrische Dorf Riace galt als Vorbild für eine erfolgreiche Migrationspolitik – bis Italiens Innenminister Matteo Salvini genug hatte und den Bürgermeister verhaften ließ. Erinnerungen an einen Besuch im August.

Ganz Italien schaut derzeit nach Riace, einem 2000-Seelen-Dorf inmitten der hügeligen Landschaft von Kalabrien. 20 Jahre lang nahm deren Bürgermeister Domenico Lucano Flüchtlinge auf, gab ihnen Häuser, eine Arbeit, Italienischkurse. Riace half damit nicht nur den Migranten, …

Artikel lesen