Miranda wird doch keine Gouverneurin – Schauspielerin Cynthia Nixon scheitert in Vorwahl

Was es heute heißt, eine Miranda zu sein? "Sex and the City"-Schauspielerin Cynthia Nixon wollte es allen zeigen und Gouverneurin von New York werden. Jetzt ist sie jedoch in der Vorwahl der Demokraten gescheitert.

Nixon holte am Donnerstag rund 34 Prozent, Amtsinhaber Andrew Cuomo kam laut ersten Auszählungen auf 66 Prozent der Stimmen. Cuomo hatte zuvor schon in Umfragen stets vorne gelegen, er gilt als beliebt und hat die Unterstützung großer Geldgeber und Verbände.

Dafür hat Cynthia Nixon etwas, das viele Menschen aus der ganzen Welt voller Bewunderung auf New York hätte schauen lassen. Sie ist eine Miranda. Das bedeute 2018,

"...dass man sich und sein Leben selbst definiert, dass man zu dem steht, was richtig ist und dass man andere Frauen unterstützt."

So hätte Cynthia Nixons Politik aussehen sollen:

Die frühere "Sex and the City"-Schauspielerin steht für eine linke, progressive Politik: "Für mich bedeutet es, meine Leidenschaft für Gerechtigkeit überall – vor allem in der Bildung und bei der Reform des Strafjustizsystems – zu nutzen, um meinen Heimatbundesstaat New York zu einem besseren Ort für alle zu machen. Deswegen bewerbe ich mich als Gouverneurin. Ich denke, Miranda würde Cynthia Nixon als Gouverneurin unterstützen."

Immer mehr progressive Kandidaten treten bei den Vorwahlen der Demokraten an:

(fh/dpa)

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Deine Fragen - unsere Antworten

Nach der erzwungenen Landung eines Flugzeugs in Minsk und der Festnahme eines bekannten Oppositionellen: Was in Belarus passiert ist

Das Ryanair-Flugzeug mit der Flugnummer RYR 1TZ ist kurz vor seinem Ziel, es sind nur noch wenige Kilometer bis nach Vilnius, Litauens Hauptstadt. Gestartet ist es in Athen, gerade befindet es sich im belarussischen Luftraum. Dann macht es plötzlich eine Rechtskurve und steuert die belarussische Hauptstadt Minsk an. Der Pilot kündigt dies per Durchsage an, es gebe eine Bombendrohung, sagt er. Ein Kampfjet begleitet die Maschine mit ihren 171 Passagieren nach Minsk. An Bord sind auch Roman …

Artikel lesen
Link zum Artikel