International
Canada's Prime Minister Justin Trudeau campaigns for the upcoming election in Fredericton, New Brunswick, September 18, 2019.  REUTERS/John Morris

Der kanadische Premierminister ist im Wahlkampf – und in einige Skandale verstrickt. Bild: REUTERS/John Morris

Gesicht schwarz geschminkt: Kanadas Regierungschef entschuldigt sich für Kostüm

Gut einen Monat vor den vermutlich engen Parlamentswahlen sieht sich der kanadische Regierungschef Justin Trudeau mit einer heiklen Angelegenheit konfrontiert.

Der kanadische Premierminister fügte hinzu: "Es war etwas, von dem ich damals nicht dachte, dass es rassistisch wäre, aber jetzt erkenne ich, dass es etwas Rassistisches war." Er werde weiter daran arbeiten, Intoleranz und Diskriminierung zu bekämpfen, auch wenn er in der Vergangenheit offensichtlich einen Fehler gemacht habe.

Zum Zeitpunkt der Aufnahme im Jahr 2001 war Trudeau 29 Jahre. Das Bild war laut "Time Magazine" im Jahrbuch einer Privatschule in Vancouver veröffentlicht worden, in der Trudeau damals gelehrt hatte.

In Kanada soll am 21. Oktober gewählt werden. Der Wahlkampf läuft seit einer guten Woche. Umfragen zufolge liegen Trudeaus Liberale und die Konservativen seines schärfsten Konkurrenten Andrew Scheer in etwa gleich auf – trotz boomender Wirtschaft und niedriger Arbeitslosenquote.

Trudeau setzte in den vergangenen Monaten ein Skandal um Ermittlungen gegen die kanadische Firma SNC-Lavalin wegen Korruption und Schmiergeldzahlungen zu. Dem Premierminister wird vorgeworfen, dass er Ermittlungen seiner damaligen Justizministerin gegen das Unternehmen habe unterdrücken wollen.

Mitte August kam eine Ethik-Kommission zu dem Schluss, Trudeau habe sich falsch verhalten.

(pb/dpa)

Die Geschichte des Bundestages in 17 Daten

Ab jetzt AfD-Osten? So ein Quatsch!

Play Icon
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Jennifer Lopez gegen Trump: Politische Botschaft bei Super-Bowl-Halbzeitshow

Die Halbzeitshow beim Super Bowl ist traditionell eines der größten Spektakel des Jahres. Politische Botschaften sind dort nicht gerne gesehen. Doch Shakira und vor allem Jennifer Lopez nutzten ihren Auftritt am Sonntagabend (Ortszeit), um ein klares Statement zu setzen – auch in Richtung des US-Präsidenten Trump.

So performte J. Lo ausgerechnet Bruce Springsteens "Born in the USA" in einem Mantel aus Kunstpelz, der auf einer Seite die Farben der US-Flagge, auf der anderen die der Fahne von …

Artikel lesen
Link zum Artikel