International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Bild: twitter.com/DennisRodman

Wie Dennis Rodman durch Dreistigkeit die Nordkorea-Krise lösen will

11.06.18, 15:48
Julia Dombrowsky
Julia Dombrowsky

Dennis Rodman. NBA-Legende. Enfant terrible. Ex-Liebhaber von Madonna und jetzt auch noch Friedensstifter in der Nordkorea-Krise – wie er zumindest laut TMZ selbst zu glauben scheint. 

Der 57-Jährige will beim Treffen der zwei Machthaber Donald Trump und Kim Jong-un am Dienstag dabei sein, um ihre Friedensverhandlungen zu unterstützen. Und wir fragen uns: Spielt der Ex-Profisportler tatsächlich eine politische Rolle oder leidet er unter dem David Haselhoff-Komplex? 

Bild: www.giphy.com

Wir erklären, was Rodman in Nordkorea will und warum er meint, dass er die jahrelange Eiszeit der beiden Länder zum Schmelzen bringen kann.

Rodman fährt zum Nordkorea-USA-Treffen...

Dennis Rodman ist nach Singapur geflogen, um dort zu sein, wenn sich Nordkoreas Machthaber und der US-Präsident zu ihren Verhandlungen treffen. "Ich werde zu dem historischen Treffen fahren. Ich werde alles geben, um meine Freunde Donald Trump und Marshall Kim Jong-un zu unterstützen", kündigte Rodman auf Twitter an.  

Wie genau er das machen will, bleibt allerdings ein Rätsel, denn:

...er ist überhaupt nicht eingeladen

Rodman wird bei dem eigentlichen Treffen nicht anwesend sein und den US-Präsidenten auch nicht begleiten, das machte das Weiße Haus am Donnerstag vor dem Treffen deutlich. 

Rodman sei "großartig" auf dem Feld gewesen, "aber Verhandlungen sollten denjenigen überlassen werden, die gut darin sind", sagte der Vizesprecher des Weißen Hauses, Hogan Gidley dem TV-Sender Fox. 

Noch viel deutlicher geht es eigentlich nicht.

Warum hält sich der NBA-Spieler überhaupt für einen Friedensstifter? 

Weil er einer der wenigen Menschen weltweit ist, der sowohl Kim Jong-un als auch Donald Trump kennt. 

Dennis Rodman hatte sich mehrfach vom Basketball-Fan Jong-un nach Nordkorea einladen lassen, zuletzt im Sommer 2017. 2014 sang Rodman dem Diktator sogar ein Geburtstags-Ständchen!

Diese Treffen waren für den Nordkoreaner ein Propagandacoup, für Rodman selbst aber auch ein guter Deal. Denn der promotet bei seinen Besuchen in das sonst streng abgeschottete Land die Firma PotCoin – eine Kryptowährung für Marihuana.

Rodman kennt aber nicht nur Kim, sondern auch Donald Trump. Er ist ein bekennender Fan des US-Präsidenten und hält ihn für "einen der besten Verhandler der Welt".

Als Gastgeschenk für Jong-un brachte Rodman 2017 übrigens Trumps Buch "The Art of the Deal" mit – und das zu einem Zeitpunkt, als zwischen den beiden Ländern tatsächlich noch schlimmste Eiszeit herrschte. Er diente also zumindest physisch als Brücke zwischen den beiden Machthabern.

Aber macht das Rodman politisch relevant?

Nein. Das findet zumindest das Weiße Haus. "Ich weiß nicht, was für eine Rolle der beste Rebounder der Basketball-Geschichte dabei spielen könnte", sagte Regierungssprecher Gidley laut FOX News.

Trump hatte übrigens schon 2014 deutlich gesagt, dass er mit Rodman keine gemeinsame Sache in punkto Nordkorea machen würde. So postete er damals auf Twitter: "Dennis Rodman war entweder betrunken oder auf Drogen, als er sagte, ich wolle mit ihm nach Nordkorea."

An dieser Haltung hat sich bislang nichts geändert.

(mit afp)

Wir friedlich Trump und Kim auch sein könnten...

Irgendwie lustig geht es auch hier weiter...

11 peinliche Momente im Alltag, die wir alle schon erlebt haben

15 Orte, deren Einwohner noch schlechter Auto fahren als du

Weißt du, welcher Deutsche richtig reich ist? Mach den Test!

11 Leute, die ihren Online-Kauf zutiefst bereuen

13 Influencer, die noch verpeilter sind als du

18 Gründe, warum wir die 2000er vermissen

Von wegen Bienchen & Blümchen! 8 Dinge, die uns am Frühling nerven

Du willst irgendwann Kinder? Dann schau dir diese Bilder NICHT an! 

10 Fehler, die du im Alltag machst – obwohl du es besser weißt

Hört auf, mir beim ersten Date diese leidigen Fragen zu stellen!

Diesen Trink-Typen wirst du am Wochenende wieder begegnen

Ein Abschiedsbrief an meine DVD-Sammlung

14 Momente, in denen der Postbote zu weit gegangen ist

5 Situationen, in denen Lukas Podolski alles egal war

Bei diesen 13 Familienfotos bist du dankbar für deine Verwandten

Alle Artikel anzeigen
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Was bitte ist gerade in der Türkei los, Herr Küpeli?

Nur noch 9 Tage bis zu den Wahlen in der Türkei. Und der Druck auf die Oppositionsparteien scheint immer weiter zuzunehmen. Besonders auf die prokurdische Partei HDP, deren Kandidat Selahattin Demirtaş im Gefängnis sitzt.

Aktuell kursiert ein Video auf Twitter, das den türkischen Staatspräsidenten bei einer nicht-öffentlichen Rede vor AKP-Mitgliedern zeigt.

Im Video, das am 13. Juni auf dem regierungskritischen Kanal "Turkey Untold" geteilt wurde, spricht Staatspräsident Erdoğan davon, …

Artikel lesen