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So setzte das britische Fernsehen Donald Trump den Hut auf

Es ist nicht ganz klar, ob Moderator Piers Morgan den US-Präsidenten auf den Arm nehmen, oder ob er Donald Trump tatsächlich ein aufrichtiges Geschenk machen wollte. Klar ist aber: Weil Morgan offenbar verstanden hat, wie einfach Trump tickt, holte er so einige Infos aus dem Präsidenten heraus und besser noch: einige Bilder mit großem Meme-Potential.

Seht hier, wie Morgan Trump den Hut aufsetzt:

Dass Morgan die Hut-Szene auch dazu nutzt, um Trump mit allerhand charakterlich fragwürdiger britischer Polit-Prominenz zu vergleichen – vom historischen Winston Churchill bis zu Boris Johnson und dem rechten Brexit-Wegbereiter Nigel Farage – das scheint Trump vor lauter Schmeichelei gar nicht zu bemerken.

Ein etwas anderes Interview mit Donald Trump

Auch sonst lässt das Interview so einige Einblicke in einen offensichtlich recht merkwürdigen Trump-Besuch in Großbritannien zu. Etwa fragt ihn Morgan, ob er die Duchess of Sussex, aka Megha, wirklich als "fies" bezeichnet habe.

Er redete dann auch über Prinz Harry:

Dann geht es im Interview auch noch um die Versuche von Prinz Charles, Trump von der Erderwärmung zu überzeugen. Trump kommentiert das etwa mit den Worten: "Er hat die meiste Zeit geredet". 90 Minuten habe das Gespräch mit Charles gedauert, dabei seien nur 15 Minuten geplant gewesen.

Überzeugen konnte Prinz Charles Trump, einem Klimawandel-Leugner, nicht. "Ich glaube, es gibt einen Wandel im Wetter, und ich denke, es ändert sich in beide Richtungen. Vergessen Sie nicht, es wurde früher globale Erderwärmung genannt, das funktionierte nicht, dann wurde es Klimawandel genannt."

Morgan führt nicht das agressivste Interview, das man von einem Journalisten gegenüber einem Staatsoberhaupt erwarten würde. Immerhin ist er auch bekennender Trump-Fan.

Man muss ihm aber lassen, dass seine Art bei einem wie Trump offenbar funktioniert. Ansonsten wären Themen wie etwa die Erderwärmung vielleicht überhaupt nicht zur Sprache gekommen.

(mbi)

Fliegt ein Trump über London

Sag mir nicht, dass ich nicht nachhaltig genug lebe

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