BELGIUM, BRUSSELS, OCT. 18, 2019 - European Summit - Future European Commission president Ursula Von der Leyen and European Council President Donald Tusk Copyright Danny Gys / Reporters Reporters / GYS PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxHUNxONLY ChristophexLicoppe

EU-Ratschef Donald Tusk überbrachte die frohe Kunde auf Twitter. Bild: imago images/Reporters

Brexit um 3 Monate verschoben – Johnson gegen neuerliche Verschiebung über Januar hinaus

Der britische Premierminister Boris Johnson hat am Montagabend der von der Europäischen Union angebotenen Verschiebung des Brexit auf den 31. Januar zugestimmt. Damit läuft eine 24-Stunden-Frist innerhalb der die 27 verbleibenden EU-Staaten dem Verfahren zustimmen müssen.

In dem Brief an den EU-Ratspräsidenten Donald Tusk bittet der britische Regierungschef die Staatengemeinschaft nach eigenen Angaben auch, eine weitere Brexit-Verschiebung auszuschließen. Er fürchte, das Unterhaus werde nie einem Brexit-Vertrag zustimmen, wenn es die Gelegenheit zu einer neuerlichen Verschiebung bekomme. Ein Sprecher der EU bestätigte den Eingang des Briefes von Johnson.

EU stimmte zuvor über Brexit-Verschiebung ab

Die EU gewährt Großbritannien einen weiteren Aufschub für den Brexit um drei Monate bis Ende Januar 2020. Das twitterte EU-Ratspräsident Donald Tusk am Montag.

Die Entscheidung könne formell durch ein schriftliches Verfahren umgesetzt werden, ohne dass dazu ein EU-Gipfeltreffen anberaumt werden müsse. Die Regelung sei flexibel angelegt und erlaube auch einen früheren Ausstieg.

Hier der Original-Tweet

Das bedeutet die Entscheidung der EU-Staaten:

(ll/lin/rtr)

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