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Italy: Migrants disembark during the G7 Migrants disembark from the Aquarius ship of the NGO SOS Mediterranee - Doctors without borders, coming from Libya, Nigeria, Mali, Morocco, Pakistan, Bangladesh, Cameroon, Guinea, Liberia, Guinea Bisseau, Kenya, Ivory Coast, Gambia, Benin, Burkina Faso and rescued in the Canal of Sicily the same day when 34 people died. PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY IvanxRomano

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Bild: imago stock&people

Wieso das Rettungsschiff "Aquarius" seine Einsätze im Mittelmeer beendet

Die Hilfsorganisation SOS Méditerranée beendet den Einsatz im Mittelmeer mit dem Flüchtlingsrettungsschiff "Aquarius". Der Entscheidung sei "eine Reihe von gezielten politischen Angriffen auf die lebensrettende Arbeit der Hilfsorganisation" vorausgegangen, teilte die Organisation am Donnerstagabend in Berlin mit. 

Allerdings wolle man mit einem anderen Schiff "sobald wie möglich" zu neuen Einsätzen ausfahren, um Migranten zu retten.

The French NGO

Bild: AP

"Wir haben den Höhepunkt der Kriminalisierung von humanitärer Hilfe auf See erreicht. Dass wir jetzt dazu gezwungen sind, den Betrieb der Aquarius einzustellen, während europäische Mitgliedsstaaten ihrer Verantwortung, Menschen im Mittelmeer zu retten, nicht gerecht werden, ist ein Armutszeugnis für Europa",

Verena Papke, Geschäftsführerin von SOS Méditerranée Deutschland.

Nun sollten Möglichkeiten für ein neues Schiff ausgelotet werden. Man sei "auf die Initiative von mutigen Reedereien angewiesen, die bereit sind, ein Zeichen der Solidarität" zu setzen.

Kurz und knapp – was war passiert?

Die "Aquarius" war seit Februar 2016 im Einsatz und hat etwa 30.000 Migranten im Meer gerettet. Weltweit Beachtung fand die Blockade des Schiffs im Sommer mit Hunderten Migranten an Bord. Damals ließ der rechte Innenminister Matteo Salvinidas Boot nicht in Italien anlegen. Es musste nach Spanien ausweichen.

(aj/dpa)

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