International
Bild

Bild: Press Association

"Du aufgeblasene Gummi-Ente!" Hugh Grant wütet gegen Boris Johnson

Hugh Grant ist ja nicht selten hässig. Grant kommt schließlich von grantig. Und das ist süddeutsch-umgangssprachlich für "übel gelaunt". Und hallelujah, Hugh Grant macht seinem Namen gerade alle Ehre. Denn er ist derzeit SEHR übel gelaunt.

Grund dafür ist der britische Premier Boris Johnson. Jüngst sorgte seine Entscheidung für große Empörung, dem Unterhaus eine viereinhalb Wochen lange Zwangspause aufzuerlegen. Während Johnson den Austritt Großbritanniens aus der EU am 31. Oktober notfalls ohne Austrittsabkommen durchziehen will, wehrt sich eine Mehrheit der Parlamentarier gegen diesen Plan. Kritiker sehen in der Zwangspause den Versuch, das Parlament außen vor zu lassen.

Hugh Grant teilt gegen Boris Johnson aus

Hugh Grant ist offenbar einer dieser Kritiker. Auf Twitter teilte er jetzt heftig gegen Johnson aus.

Hugh Grants Rant

"Du wirst die Zukunft meiner Kinder nicht verkacken. Du wirst nicht die Freiheiten zerstören, für die mein Vater in zwei Weltkriegen gekämpft hat. Fuck off, du aufgeblasene Gummiente. Großbritannien ist angewidert von dir und deiner kleinen Gang masturbierender Aufpasser."

Hugh Grant

(hau/sme)

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Brexit: Das sind die möglichen Szenarien im Austritts-Poker

Eigentlich wollten sie längst draußen sein. Doch die Briten werden sich bei den Bedingungen für den Brexit immer noch nicht einig. Über Boris Johnsons Deal wird vorerst nicht erneut abgestimmt. Und nun?

"We have a Deal", gab Noch-EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker am vergangenen Donnerstag bekannt. Ganz richtig ist das nicht. Denn einen tragfähigen Deal haben Großbritannien und die EU erst dann, wenn das Abkommen ratifiziert, also von allen Staaten angenommen ist. Die Regierung in London und die EU sind sich einig, doch das britische Parlament hat den Verhandlungsparteien einen Strich durch die Rechnung gemacht:

Der Parlamentssprecher John Bercow ließ am Montag eine erneute Abstimmung …

Artikel lesen
Link zum Artikel