US-Polizei führt Schwarzen am Strick durch die Straßen – der Aufschrei folgt prompt

Ein Foto sorgt an diesem Mittwoch in den USA für Empörung. Darauf zu sehen sind berittene Polizisten im US-Bundesstaat Texas, die einen schwarzen Verdächtigen am Strick abführen.

Die Polizei bat den Verdächtigen wegen der "unnötigen Peinlichkeit" um Entschuldigung, erklärte Polizeichef Vernon Hale am Montag.

Die Beamten hätten keine böse Absicht gehabt, schrieb er weiter. Die Praxis, jemanden neben dem Pferd laufend am Strick abzuführen, sei vorerst nicht mehr erlaubt, so Hale. Der abgeführte 43-Jährige war von den Beamten laut Polizei am Samstag wegen Verdachts auf Hausfriedensbruch festgenommen worden. Die Polizisten legten ihm daraufhin Handschellen an, banden einen Strick daran und führten ihn ab.

Zahlreiche Twitter-Nutzer sprachen von Rassismus und klagten, ein weißer Verdächtiger wäre von der Polizei nie derart behandelt worden. Einzelne Nutzer forderten, die Polizisten sollten gefeuert werden. Ein weiterer Twitter-Nutzer erklärte, er hoffe, der Verdächtige werde die Polizei auf Schadenersatz verklagen.

(pb/dpa)

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