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Berüchtigte Biker und friedfertige Muslime – neuerdings Arm in Arm in Neuseeland. twitter-montage

Berüchtigte Biker-Gangs beschützen Neuseelands Muslime beim Freitagsgebet

Mongrel Mob.

Das ist die gefährlichste Biker Gang Neuseelands. Und nach Ansicht vieler eine kriminelle Vereinigung.

Doch neuerdings fliegen den tätowierten, muskelbepackten Bandenmitgliedern die Herzen "normaler" Leute zu.

Grund ist eine Aktion, über die die neuseeländischen Medien in den letzten Tagen breit berichtet haben: Die schweren Jungs wollen die Muslime beim Freitagsgebet beschützen.

Es könnte zu ungewöhnlichen Bildern vor den Moscheen in Christchurch und anderen Städten kommen. Bewaffnete Polizisten vor den Eingängen, und die selbsternannten privaten Sicherheitshüter drinnen. Natürlich unbewaffnet, wie der Anführer des Mongrel Mob öffentlich versichert.

"Wir werden unsere muslimischen Brüder und Schwestern unterstützen und ihnen beistehen, so lange sie uns auch brauchen."

Sonny Fatu, Mongrel Mob standard.co.uk

Ein Vertreter der Waikato Muslim Association, einer Wohltätigkeitsorganisation für Moslems in Neuseeland, begrüßte die Aktion der Biker Gangs und sagte: "Wir würden sie gerne in der Moschee willkommen heißen und mit uns beten lassen. Sie sind Teil von uns, wie wir Teil von ihnen sind."

TV-Bericht zur Aktion

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Video: YouTube/1 NEWS

Die Solidaritäts-Aktion, an der auch der große Rivale des Mongrel Mob, die Biker Gang "Black Power" mitmachen will, sorgt für viele Reaktionen in der Bevölkerung.

Die Reaktionen im Internet fallen mehrheitlich positiv aus. Es gibt aber auch kritische Stimmen, die an die gewalttätige und kriminelle Vergangenheit von Neuseelands berüchtigten Motorrad-, respektive Rockerbanden erinnern.

(dsc)

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