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Bundeskanzlerin Angela Merkel (l), CDU, empfaengt den Russischen Praesidenten Wladimir Putin vor Schloss Meseberg. 18.08.2018, Gransee. Berlin Deutschland *** Chancellor Angela Merkel l CDU welcomes Russian President Vladimir Putin in front of Meseberg Castle 18 08 2018 Gransee Berlin Germany PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY Copyright: xXanderxHeinl/photothek.netx

Angela Merkel (l), CDU, empfaengt den Russischen Praesidenten Wladimir Putin vor Schloss Meseberg im Jahr 2018. Bild: imago stock&people / Xander Heinl/photothek.net

Nach EU-Sanktionen: Russland verhängt Einreiseverbote für Deutsche

Russland hat auf EU-Sanktionen wegen des Hackerangriffs auf den Deutschen Bundestag im Jahr 2015 mit weiteren Einreiseverboten für deutsche Staatsbürger reagiert. Es handele sich um eine Antwort auf die "destruktiven Handlungen vonseiten der EU", hieß es in einer Mitteilung des Außenministeriums in Moskau am Dienstag. Wer genau und wie viele Menschen nun nicht mehr nach Russland einreisen dürfen, war zunächst nicht bekannt. Betroffen seien "führende Mitarbeiter der deutschen Sicherheits- und Geheimdienststrukturen".

Bereits vergangene Woche hatte Russland Einreiseverbote verhängt

Die EU hatte im Oktober wegen des massiven Hackerangriffs auf den Deutschen Bundestag vor fünf Jahren neue Russland-Sanktionen verhängt. Betroffen sind der Leiter der Hauptdirektion des Generalstabs der russischen Streitkräfte, einer der mutmaßlichen Hacker sowie eine für Cyberangriffe verantwortlich gemachte Militäreinheit. Die Sanktionsregelung sieht vor, dass die EU Vermögenswerte einfrieren kann. Zudem gelten für die Personen EU-Einreiseverbote.

Russland hatte erst in der vergangenen Woche im Fall des vergifteten Kremlgegners Alexej Nawalny Einreisesperren gegen Vertreter des deutschen Regierungsapparats verhängt. Damit reagierte Moskau auf bereits im Oktober verhängte EU-Sanktionen. Der 44-jährige Nawalny hält sich weiter in Deutschland zur Reha nach dem Giftanschlag mit einem chemischen Kampfstoff der Nowitschok-Gruppe auf. Russland sieht das Verhältnis mit Deutschland etwa im Streit um Nawalny auf einem Tiefpunkt.

(mse/dpa)

Pariser Modeschöpfer Pierre Cardin stirbt mit 98 Jahren

Pierre Cardin hat die Mode revolutioniert und in über 70 Jahren ein wahres Imperium aufgebaut – nun ist der Designer im Alter von 98 Jahren gestorben. Das berichtete am Dienstag die französische Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf seine Familie. Mit Cardin hat Frankreich einen der größten Visionäre der Mode verloren. Denn der Designer hat nicht nur die futuristische Mode mitbegründet, sondern als erster seiner Branche Mode für die Masse entworfen und wie kein anderer seinen Namen …

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