Bild

Südkoreanische Soldaten an der Grenze zu Nordkorea. Bild: imago (archivbild)

Russisches Militärflugzeug verletzt Luftraum Südkoreas: Seoul lässt Warnschüsse abfeuern

Südkoreas Streitkräfte haben nach Behördenangaben Warnschüsse gegen mindestens ein russisches Militärflugzeug abgegeben, das den Luftraum des ostasiatischen Landes verletzt habe.

Die südkoreanischen Luftstreitkräfte hätten als Reaktion auf den Vorfall eigene Kampfjets gestartet, die die Warnschüsse abgefeuert hätten, sagte der Sprecher. Weitere Details waren zunächst unklar.

Die Militärmaschine, die den Luftraum verletzt habe, habe zuvor neben anderen russischen Kampflugzeugen ohne Vorankündigung die sogenannte Luftraumüberwachungszone Südkoreas durchquert, hieß es. Auch chinesische Militärflugzeuge seien in diese Zone eingedrungen.

Ob es sich um ein gemeinsames Manöver der russischen und chinesischen Streitkräfte handelte, war zunächst unklar.

Südkorea hatte 2013 erklärt, seine eigene "Identifikationszone zur Luftverteidigung" (ADIZ) in südlicher Richtung zu erweitern. Hintergrund war damals der Streit um Gebietsansprüche im Ostchinesischen Meer. Seitdem gab es häufig Verletzungen der Zone durch russische und chinesische Flugzeuge.

(pb/dpa)

Russland: Einsatzkräfte gehen weiter gewaltsam gegen Aktivisten vor

Russische Einsatzkräfte gehen nach den Massenprotesten gegen die Inhaftierung des Kremlgegners Alexej Nawalny weiter teils mit roher Gewalt gegen regierungskritische Aktivisten vor. In St. Petersburg und in der Pazifik-Metropole Wladiwostok gab es am Samstag mehrere Festnahmen und massenhafte Hausdurchsuchungen, wie in mehreren unabhängigen Portalen im Internetkanal Telegram zu lesen und auf Fotos und Videos zu sehen war. Allein in St. Petersburg gab es 30 Einsätze, wie die …

Artikel lesen
Link zum Artikel