International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.
Trump Putin

Bild: imago montage

Putin will mit Trump Kompromisse finden – außer beim Thema Krim  

02.07.18, 16:25 06.07.18, 20:03

Beim Gipfeltreffen zwischen dem russischen Staatschef Wladimir Putin und US-Präsident Donald Trump am 16. Juli will Russland nicht über die annektierte Krim diskutieren. Putin habe wiederholt in Gesprächen klar gemacht, dass die Halbinsel ein untrennbarer Teil Russlands sei, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Montag.

Das Thema stehe bei dem Gipfeltreffen nicht auf der Tagesordnung. In allen anderen Fragen könnten Kompromisse gefunden werden, sagte Peskow russischen Agenturen zufolge. Russland sei offen für Dialog.

Es wird erwartet, dass Putin und Trump bei ihrem Treffen am 16. Juli in Helsinki unter anderem über die Kriege in Syrien und der Ukraine sprechen werden.

Es sei zu früh, über eine Verbesserung der bilateralen Beziehungen zu sprechen, sagte Peskow. Zunächst müssten noch einige Unterschiede und Irritationen aus dem Weg geräumt werden. "Aber es ist zweifellos eine willkommene Tatsache, dass sich die Kontakte intensivieren." Derzeit ist eine US-Parlamentarier-Delegation zu Besuch in Russland.

Das Spitzentreffen der beiden Staatschefs ist für den 16. Juli in der finnischen Hauptstadt Helsinki geplant. Als Themen hat die US-Regierung die angespannten Beziehungen der beiden Länder zueinander und Fragen der nationalen Sicherheit genannt.

US-Sicherheitsberater John Bolton schloss nicht aus, dass Trump die Wiederaufnahme Russlands in die Gruppe der sieben führenden Industriestaaten (G7) und damit die Neuauflage der G8 ansprechen wolle.

Auch Putin trinkt gerne aus Tassen

Putin und Trump waren sich bereits bei Konferenzen begegnet, ein Gipfeltreffen der beiden steht jedoch aus. Eine solche Unterredung nach dem Nato-Gipfel in Brüssel am 11. und 12. Juli war bereits seit längerem im Gespräch.

Russland und die USA liegen unter anderem bei den Konflikten in Syrien und in der Ukraine über Kreuz. So erkennen die USA, wie auch die Europäische Union, die 2014 annektierte ukrainische Halbinsel Krim nicht als russisch an. Zudem haben die USA wegen mutmaßlicher Einmischung Russlands in ihren Wahlkampf und des Vorwurfs von Hacker-Angriffen auf US-Energienetze und die Telekommunikationsinfrastruktur Wirtschaftssanktionen gegen Russland verhängt.

(czn/dpa/reuters) 

Mehr zum Thema Russland:

May sagt, Russlands Militärgeheimdienst steckt hinter Nowitschok-Angriff

"Putins Pudel" – wie Trump dem Kremlchef auf den Leim ging

Briten kontrollieren russisches Flugzeug in London und empören Putin

Talk to me – Merkel trifft Putin. Und das sind die 3 Fortschritte

Mutmaßlich vergifteter Pussy-Riot-Aktivist zur Behandlung in Berlin angekommen

Diese Männer sollen Sergej Skripal vergiftet haben – wollen aber nur Touristen sein

Russischer Ex-Agent Skripal wurde offenbar an seiner Haustür vergiftet

Pussy Riot ist die rotzigste Stimme gegen Putin – das steckt dahinter

Diese 3 Szenarien drohen uns in der Skripal-Krise 

Russland weist 60 US-Diplomaten aus und schließt Konsulat

Fall Skripal: Russische Herkunft von Gift im Labor nicht nachweisbar

9 prominente Morde, hinter denen Russland stecken soll

19 mal "Soo Saaad!": Erinnerst du dich an diese Trump-Aussteiger?

Deutsche Fußball-Fans hassen den Videobeweis doch nicht

Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

++ Erdogan und Putin einigen sich auf demilitarisierte Zone in Idlib ++

Alle News zu Syrien findest du hier:

Der russische und der türkische Präsident haben am Montag über eine Lösung für das Problem der syrischen Rebellionregion Idlib in Sotschi gesprochen.

Russland unterstützt einen Vormarsch der syrischen Armee in das letzte große von Islamisten und syrischen Oppositionellen beherrschte Gebiet. Die Türkei als Schutzmacht der Opposition versucht, syrische und russische Truppen von einem Angriff auf Idlib abzubringen und ein Blutbad zu vermeiden.

Jetzt einigten sich beide auf eine demilitarisierte …

Artikel lesen