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Russian President Vladimir Putin speaks while visiting VGIK, Russian cinematography university in Moscow, Russia, Thursday, Oct. 17, 2019. (Alexei Nikolsky, Sputnik, Kremlin Pool Photo via AP)

Der russische Präsident Wladimir Putin. Bild: Pool Sputnik Kremlin

Putin koppelt Russland ab – eigenes Internet im Land

In Russland ist das umstrittene Gesetz für ein eigenständiges Internet unter kompletter Staatskontrolle in Kraft getreten. Die Atom- und Rohstoffmacht erklärt, man wolle sich mit einer eigenen Infrastruktur für ein souveränes Netz gegen mögliche Cyberangriffe aus dem Ausland wappnen. Präsident Wladimir Putin hatte das Gesetz im Mai unterzeichnet.

Der Russische Internetexperte Alexander Isawnin sagte:

"Damit übernimmt der Staat erstmals die volle technische Kontrolle über das Internet."

Isawnin arbeitet für die unabhängigen Organisation Roskomswoboda (Für die Freiheit des Netzes, Anm. Red.)

Das Gesetz sieht auch eine umfangreiche Vorratsdatenspeicherung vor. Bisher hätten die Provider unter freien Marktbedingungen arbeiten können, sagte Isawnin. Nun übe der russische Staat direkten Einfluss aus.

Demnach soll der russische Internetverkehr künftig über Knotenpunkte im eigenen Land gelenkt werden. Die Infrastruktur dafür muss erst noch aufgebaut werden. Provider müssen sich dafür Geräte anschaffen. Noch sind viele technische Fragen ungeklärt. Kritiker sehen das Gesetz als einen Vorwand für eine Ausweitung der politischen Kontrolle in Russland.

Zensur durch neues Internet in Russland?

Die Organisation Reporter ohne Grenzen (ROG) beklagte, dass damit die Internetzensur in Russland auf eine neue Stufe gehoben werde. ROG sieht darin einen Verstoß gegen Menschenrechte wie Meinungsfreiheit und ungehinderten Zugang zu Informationen. Schon jetzt sind in Russland viele Internetseiten – etwa von der Opposition –blockiert.

Viele Russen befürchten, dass ihr Land digital isoliert und die Überwachung durch Geheimdienste verstärkt wird. Tausende Menschen hatten gegen das Gesetz demonstriert. Die russische Führung weist die Bedenken der Kritiker zurück. Kremlsprecher Dmitri Peskow betonte, es sei nicht geplant, Russland vom Internet abzukoppeln. Vielmehr bestehe die Gefahr, dass der Westen Russland vom Netz abklemme. Deshalb brauche das Land eine unabhängige digitale Infrastruktur für ein autonomes Internet. Putin verteidigte das Projekt als notwendig für die nationale Sicherheit.

(dpa/lin)

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Sooo sad: 11 Berühmtheiten, die sich auch versprochen haben

Der US-Präsident hat sich versprochen. "I misspoke", erklärte er auf einer Pressekonferenz nach seinem Treffen mit Russlands Präsident Wladimir Putin.

Er wollte gar nicht "Ich sehe keinen Grund, warum es Russland gewesen sein sollte" sagen, sondern: "Ich sehe keinen Grund, warum es nicht Russland gewesen sein sollte."

Versprecher können ja mal vorkommen. Und so hat sich auch der US-Sänger Richard Marx zu Wort gemeldet. Sein größter Hit, "Waiting for You" sei eigentlich anders gemeint gewesen:

Und …

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