International

So kreativ umgehen Homo-Aktivisten das russische Flaggen-Verbot

Homosexuelle haben in Russland einen schweren Stand. Positive Äußerungen in der Öffentlichkeit oder im Internet über das Thema gleichgeschlechtliche Liebe stehen seit 2013 unter Strafe.

Das von Präsident Putin erlassene Gesetz verbietet auch das Tragen oder die Zurschaustellung der Regenbogenfahne und anderer LGBT-Symbolen. Wer dies trotzdem tut, dem drohen hohe Strafen und Geldbussen von mehr als 8000 Euro.

Aktivisten haben einen kreativen Weg gefunden, das Verbot zu umgehen: Anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft tragen sechs Personen die Trikots von Spanien, der Niederlande, Brasilien, Mexiko, Argentinien und Kolumbien – und posieren als menschliche Regenbogenflagge an verschiedenen Orten Russlands. 

In einer Reihe aufgestellt repräsentiert die Gruppe nämlich die menschliche Regenbogenfahne: Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau und Violett. 

Positive Zustimmung auf Social Media

Die Gruppe erntet für die kreative und mutige Aktion viel Lob und Zustimmung im Internet. Duzende Fotos des stillen Protests finden sich auf Twitter unter #TheHiddenFlag.

(vom)

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