International
Großritannien, Salisbury. Die Polizei ermittelt im Haus des Ex-Doppelagenten Skripal

Großbritannien, Salisbury. Die Polizei ermittelt im Haus des Ex-Doppelagenten Skripal Bild: PA Wire

Fall Skripal: Russische Herkunft von Gift im Labor nicht nachweisbar

Für ein britische Militärlabor ist eine russische Herkunft des Nervengifts im Fall Skripal nicht eindeutig nachweisbar.

Diese wissenschaftlichen Informationen seien an die britische Regierung gegangen, die dann zusammen mit anderen Hinweisen ihre Rückschlüsse gezogen habe, sagte der Chef des zuständigen Labors in der Forschungsanlage Porton Down, Gary Aitkenhead, am Dienstag dem Sender "Sky News".

Moskau bestreitet jegliche Verantwortung für den Giftanschlag auf den früheren russischen Doppelagenten Sergej Skripal und wirft London vor, die Schuld voreilig Russland zugeschoben zu haben.

Der russische Ex-Doppelagent Sergej Skripal und seine Tochter Yulia waren am 4. März bewusstlos auf einer Parkank in der Innenstadt von Salisbury entdeckt worden.

Spuren zu anderen Gift-Morden führen trotzdem nach Russland

cp/yb (afp)

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Interview

Oppositionsführerin in Belarus verhaftet: Russland-Expertin äußert schlimme Befürchtung

Wie nun von verschiedenen Medien berichtet wird, ist die belarussische Oppositionspolitikerin Maria Kolesnikowa an der Grenze zur Ukraine verhaftet worden. Nach unterschiedlichen Angaben wurde sie dort entweder an der Flucht gehindert oder hatte sich einer Abschiebung widersetzt. Sicher gilt nun allerdings, dass sie von belarussischen Sicherheitskräften festgehalten wird, wo ist allerdings nach wie vor unklar.

Die 38-jährige Aktivistin ist eine der wichtigsten Oppositionellen, die sich gegen den …

Artikel lesen
Link zum Artikel