Saudi-Arabien will die Khashoggi-Verdächtigen nicht ausliefern

Saudi-Arabien will die im Fall des getöteten Journalisten Jamal Khashoggi festgenommenen Verdächtigen nicht an die Türkei ausliefern. Es handele sich um saudiarabische Staatsbürger, sagte Riads Außenminister Adel al-Dschubeir am Samstag bei einer Konferenz in Bahrains Hauptstadt Manama als Begründung.

"Sie sind in Saudi-Arabien inhaftiert, die Ermittlung findet in Saudi-Arabien statt und sie werden in Saudi-Arabien strafrechtlich verfolgt", fügte er hinzu.

Diese Darstellung wird international jedoch stark angezweifelt. Am Sonntag reist Saudi-Arabiens Generalstaatsanwalt Saud bin Abdullah al-Muadschab nach Istanbul, um dort mit seinem türkischen Amtskollegen Irfan Fidan über den Fall zu sprechen.

(pb/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • ishotamaninreno 27.10.2018 12:11
    Highlight Highlight Quelle surprise... Von den uSA kann man ja nix erwarten, aber wenigstens Europa müsste denen geschlossen den Mittelfinger zeigen. Wer weiß, wieviele Leichen in den gärten der Botschaften liegen? Ich krieg das Kotzen bei der ganzen Geschichte.

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