International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.
A Saudi woman celebrates as she drives her car in her neighborhood, in Al Khobar,  Saudi Arabia, June 24, 2018. REUTERS/Hamad I Mohammed     TPX IMAGES OF THE DAY

Bild: Hamad I Mohammed/reuters

Ein breites Lächeln hinter dem Steuer: So feiern Frauen in Saudi-Arabien das Autofahren

Seit Sonntagnacht dürfen in Saudi-Arabien auch Frauen hinter dem Steuer sitzen. Saudi-Arabien war das letzte Land, in dem es Frauen nicht erlaubt war, Auto zu fahren. Das Ende des Verbots soll den Frauen auch helfen, stärker auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Bisher waren sie oft auf Chauffeure angewiesen.

Die Freude über die neu gewonnene Freiheit ist groß. Viele Frauen zeigen sich auf den sozialen Medien hinter dem Steuer. Einige bekamen gar Blumen von der Polizei geschenkt. 

"Ein historischer Tag!"

Der passende Tanz zum Hupkonzert

Das Ende des Autofahrverbots für Frauen gehört zu einer Reihe von Reformen, mit denen das saudische Königshaus das Land öffnen möchte. Seit einigen Monaten sind Konzerte erlaubt. Auch Kinos wurden wieder zugelassen.

Vorangetrieben werden die Reformen vom 32 Jahre alten Kronprinz Mohammed bin Salman, der als starker Mann und künftiger Herrscher des autokratisch regierten Königreiches gilt. Vor allem unter jungen Saudis genießt er Ansehen – Konservative beobachten die Reformen jedoch skeptisch. Sie stoßen sich vor allem an der Aufweichung der strikten Trennung von Männern und Frauen.

(pb/ ohe)

Frauen und Feminismus – da könnten wir ewig drüber reden

5 Frauen, die in Deutschland muslimischen Feminismus prägen

Link to Article

5 Lügen, die Abtreibungsgegner im Netz verbreiten

Link to Article

Lasst Barbie in Ruhe! Verteidigung einer unterschätzten Frauenikone

Link to Article

Hab ich das nicht gerade gesagt? Wie "Hepeater" sich mit Ideen der Kolleginnen schmücken

Link to Article

80-Jährige verklagt Sparkasse und zeigt, wie Feminismus geht

Link to Article

Perioden-Shaming im Ramadan – junge Muslimas haben keine Lust mehr drauf

Link to Article

Ich bin keine Angeberin. Ich bin gut! Warum Frauen nicht bescheiden sein müssen

Link to Article

Die Serie "Ku'Damm 59" verharmlost Vergewaltigung

Link to Article

Und wie würde ein männlicher Autor dich beschreiben?

Link to Article
Alle Artikel anzeigen
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Diese Frau dreht einen Spot zu sexueller Belästigung – und wird dabei belästigt

Stell dir vor, du bist Unternehmerin und möchtest mit deiner neuen App die Welt ein kleines bisschen besser machen. Dann drehst du einen Werbespot für die App und dir geschieht genau das, wogegen du du dich einsetzt.

Auf YouTube wurde Anfang November ein Video hochgeladen, das offenbar genau so eine Situation zeigt.

Jillian Kowalchuk ist Gründerin und Geschäftsführerin von "Safe and the City", einer App, die dabei helfen soll, sich gefahrlos durch Londons Straßen zu bewegen. 

Die App sammelt …

Artikel lesen
Link to Article