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Dieses Video zeigt, warum du einer Lawine nicht im Weg stehen willst

Gewaltig anzusehen: Dieses Video eines Lawinenniedergangs bei Vinadi im schweizerischen Unterengadin kursiert derzeit in den Sozialen Medien.

Aber keine Angst: Zu Schaden gekommen ist niemand. Denn die Lawine wurde am Dienstag künstlich ausgelöst, um die Straße im Tal zu schützen, wie das Amt für Wald und Naturgefahren Graubünden auf Anfrage bestätigt. 

Das Video der Lawine ist doppelt so schön anzusehen, weil wir wissen, dass die weiße Pracht keinen Schaden angerichtet hat. 

Die aktuelle Schnee-Wetterlage:

In den Alpen ist trotz des Endes des zweiwöchigen Dauer-Schneefalls die Lawinengefahr hoch. "Die Situation bleibt ernst", erklärte der Lawinenwarndienst Salzburg. In vielen Regionen galt die zweithöchste Warnstufe. Im österreichischen Bundesland Kärnten starb ein 24-jähriger Skilehrer aus Tschechien, der zusammen mit seinem Vater auf einer Skitour am Ankogel war, unter einer Lawine. In Ramsau am Dachstein traf eine Schneewalze in der Nacht ein Appartementhaus und ein Hotel. Die 60 Gäste und die Angestellten kamen laut Polizei mit dem Schrecken davon. Der Dauerschnee in den Alpen hat für die ersten Wetterrekorde des Jahres gesorgt. "Wir haben schon jetzt an sechs Wetterstationen historische Niederschlagsrekorde", sagte Andreas Friedrich, Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD), am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur (dpa). In den bayerischen Orten Reit im Winkl, Kiefersfelden, Siegsdorf, Sigmarszell, Mittenwald und Holzkirchen seien die historischen Höchstwerte für Januar bereits jetzt übertroffen. In Kiefersfelden wurde mehr als das Dreifache des vieljährigen Durchschnittswerts an Niederschlägen verzeichnet.

(pb/whr/dpa)

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