International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

facebook

Britische Touristen bezahlen Obdachlosen für Gesichtstattoo – und nehmen ihm das Geld weg

31.07.18, 06:37 01.08.18, 15:49

Eine Gruppe britischer Touristen in der spanischen Ortschaft Benidorm nutzte die Not eines Randständigen schamlos aus. Bei einem Junggesellenabschied wurde dem Obdachlosen Tomek Geld geboten, damit er sich den Namen des Bräutigams auf die Stirn tätowieren ließ.

Für 100 Euro sollte sich der 34-Jährige die Worte "Jamie Blake, North Shields, NE28" unter die Haut stechen lassen. Allerdings musste das Unterfangen frühzeitig abgebrochen werden – zu groß waren die Schmerzen.

Nachdem Tomek das Studio mit dem halb fertigen Tattoo verlassen hatte, nahmen ihm die Briten am Strand einen Großteil des Geldes wieder ab. Geblieben sind ihm 17 Euro.

"Jenseits jeglicher Menschlichkeit"

Karen Maling Cowles, Präsidentin des Hotelverbands "Benidorm British Business Association", verurteilte den Vorfall aus Schärfste. Sie hat den Obdachlosen, der ursprünglich aus Polen stammt, aufgesucht und ihm Hilfe angeboten, wie "The Guardian" schreibt. 

"Ich war schockiert, als ich sah, wie es [das Tattoo] dich anstarrte. Auf menschlicher Ebene ist das ekelhaft. Er könnte mein Sohn sein. Nicht nur die Gemeinde, sondern auch viele Touristen sind darüber angewidert."

Karen Maling Cowles

Gemäß eigenen Angaben leide Tomek unter Gelbsucht und sei Alkoholiker. Nach dem Ende seiner letzten Beziehung in Polen sei er 2700 Kilometer bis nach Benidorm gelaufen.

Maling Cowles sammelt nun Geld für eine Entfernung des Tattoos. Zudem will sie eine Debatte über das Verhalten der Touristen führen. Neben de lokalen Behörden setzt sich auch die "Benidorm British Business Association" dafür ein, dass der Ort nicht als Partystadt wahrgenommen wird.

(vom)

Kein Hartz IV für Unter-50-Jährige? Das sagt ein Wirtschaftsprofessor dazu

Nach dem WM-Aus drohen Gastronomen und Werbern Millionenverluste 

Du könntest bald Geld für ein Haus bekommen – der watson-Guide zum Baukindergeld

Harley-Davidson ist nur der Anfang: Wie Trump sich im Handelskrieg verfahren hat

Dieser "Airbag" soll dein Handy vor teuren Display-Schäden schützen 

4 Fakten zum Kükenschreddern und warum es bald ein Ende haben könnte 

Den watson-Kryptos geht's besser – die Branche bleibt leider unseriös (Pornos sind Schuld)

11 Dinge, die du dich nicht mehr traust, zu Bitcoin zu fragen

Zocke ich meinen Bäcker ab, wenn ich mit Karte zahle?

Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Hier brennen Dutzende Autos – Jugendliche greifen in Schweden Polizei an

Es sind Bilder wie in einem Kriegsgebiet. Mitten in den Straßenschluchten von Göteburg stehen dutzende Autos in Flammen. Die Rauchschwaden reichen hoch in den Himmel.

Tatsächlich haben vermummte Jugendliche in der Nacht zum Dienstag dutzende Autos im Südwesten von Schweden angezündet und die Polizei angegriffen.

Polizei und Feuerwehr waren im Großeinsatz. "Wir waren an etwa 20 (Brand)Orten in Göteborg", sagte Johan Eklund, Einsatzkoordinator der Rettungsdienste in Göteborg.

Die Polizei …

Artikel lesen