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US President Donald J. Trump (L) and US First Lady Melania Trump (2R) meet with King Felipe VI (2L) and Queen Letizia (R) of Spain at The White House in Washington, DC, USA, 19 June 2018. US President Donald J. Trump meets with King Felipe VI and Queen Letizia of Spain at The White House !ACHTUNG: NUR REDAKTIONELLE NUTZUNG! PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY Copyright: xZipix GRAF3508 20180620-636650829433254964

König Felipe und Königin Letizia mit Donald und Melania Trump vor dem Weißen Haus. Bild: efe/imago

Trumps Tipp an Spanien beweist, dass er Nachhilfe in Geografie braucht

Am 19. Juni 2018 war der spanische König Filipe mit seiner Frau Letizia im Weißen Haus zu Gast. Begleitet wurden sie von Außenminister Joseph Borrell. US-Präsident Donald Trump soll während dem Treffen die Flüchtlingskrise angesprochen haben, die auch Spanien betrifft. Und wie er das Problem lösen würde.

Die Sahara – größte Trockenwüste der Erde – liegt nicht in Spanien.

Und wär hätte das gedacht? Trump riet der spanischen Delegation eine Mauer zu bauen – in der Sahara. "Die Sahara-Grenze kann nicht größer sein als unsere Grenze zu Mexiko", soll der US-Präsident gesagt haben. 

Trump warb bei der Präsidentschaftswahl 2016 mit dem Versprechen um Stimmen, eine "große, schöne Mauer» an der amerikansch-mexikanischen Grenze zu bauen, die rund 2000 Meilen lang ist. Im Vergleich dazu: Die Sahara erstreckt sich über 3000 Meilen, wie "The Guardian" berichtet. 

Das eigentliche Problem wäre ja nicht die Länge der Mauer, sondern eher die Lage. Mal abgesehen von zwei winzigen Enklaven – Ceuta und Melilla – besitzt Spanien kein Territorium in Nordafrika. Die Mauer müsste also auf fremden Gebiet gebaut werden. Dessen schien sich Trump nicht bewusst zu sein. 

Bekannt wurde die Geschichte wegen Außenminister Borrell. Er soll während einem Mittagessen in Madrid über Trumps Vorschlag gesprochen haben. Das Außenministerium bestätigt zwar, dass Borrell diese Aussagen gemacht hat, will dazu aber keine Stellung nehmen.

Die Flüchtlingskrise ist für Spanien nur schwer zu bewältigen. Dieses Jahr sollen bereits mehr 33.000 Migranten auf dem Seeweg gekommen sein – mehr als in Italien oder Griechenland.

(vom)

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Fotograf postet dieses Trump-Foto – die Reaktionen sind großartig

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