International

Iranische Frauen verkleiden sich als Männer, um ein Fußballspiel zu besuchen

Im Iran hat gut die Hälfte der Bevölkerung von Geburt an Stadionverbot.

Seit der "islamischen Revolution" 1979 dürfen Frauen dort keine Fußballstadien betreten. Das ist nur eine der vielen Einschränkungen, denen Frauen in dem Land unterworfen sind. Sie sind verpflichtet, in der Öffentlichkeit ein Kopftuch zu tragen und sind Männern auch sonst rechtlich nicht gleichgestellt.

Dagegen regt sich jedoch immer mehr Widerstand. Am vergangenen Freitag haben sich mehrere iranische Frauen – mit Bärten als Männer verkleidet – in das Teheraner Azadi-Stadion geschmuggelt, um ihren Lieblingsverein Persepolis spielen zu sehen. Persepolis besiegte seinen Gegner Sepidrood Rasht mit 3:0. Zu den Internet-Stars des Spieltags wurden jedoch die verkleideten Frauen. 

Mit Bart verkleidet supportet diese junge Frau ihr Team

Fotos und Videos der Frauen verbreiteten sich schnell auf Twitter und Reddit.

Erst im März versuchten 35 Frauen, ein Fußballspiel in Teheran zu besuchen. Sie wurden von der iranischen Polizei festgesetzt und während des Spiels in Gewahrsam genommen. (BBC)

Bei den jüngsten Protesten im Iran haben Frauen immer wieder für rechtliche Gleichstellung und gegen den Kopftuchzwang demonstriert.

So demonstrierten Frauen gegen den Kopftuchzwang im Iran:

Arbeitspflicht soll ausgesetzt werden: Initiative "Zero Covid" fordert totalen, solidarischen Lockdown

In Deutschland, ähnlich wie im Rest der EU, spitzt sich die Corona-Situation weiter zu. Trotz der härteren Maßnahmen seit Mitte Dezember, sind die Neuinfektionen pro Tag weiter gestiegen. Mittlerweile zählte das Robert Koch-Institut (RKI) an mehreren Tagen mehr als 30.000 Neuinfektionen. Zusätzlich übertrafen die täglichen Corona-Todesfälle bereits mehrmals die 1000er-Marke.

In Deutschland konnte man zu Zeiten der ersten Welle einen kompletten Lockdown noch verhindern. Ziel war es, die Wirtschaft …

Artikel lesen
Link zum Artikel