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"Du hast 'Terrorismus' falsch geschrieben": Rihanna rechnet nach Angriffen mit Trump ab

Zwei Angriffe mit Schusswaffen erschüttern die USA. Innerhalb von 24 Stunden starben bei Attacken in Texas und Ohio 29 Menschen.

In der Kritik steht nun einmal mehr Donald Trump. Kritiker des US-Präsidenten machen seine Rhetorik mitverantwortlich für Angriffe. Die Attacke im texanischen El Paso stuften die Behörden als inländischen Terrorismus ein.

Auch aus der Musik- und Promi-Welt der USA gibt es Kritik an Trump. Auf Instagram hat sich Sängerin Rihanna besonders scharf geäußert.

Sie teilte einen Tweet von Trump nach dem Angriff in El Paso. Darin hatte der US-Präsident die Attacke als "Tragödie" und "Akt der Feigheit" bezeichnet.

So rechnet Rihanna mit Donald Trump ab

Rihanna antwortete: "Äh... Donald, du hast 'Terrorismus' falsch geschrieben. Dein Land hat zwei Terror-Angriffe direkt hintereinander erlebt, innerhalb von Stunden starben fast 30 unschuldige Menschen."

Sie verwies auch auf die Attacke in Gilroy in Nordkalifornien. Voriges Wochenende hatte dort ein 19-Jähriger das Feuer eröffnet und drei Menschen getötet. Nur im Fall der Attacke in El Paso sprechen die Behörden in den USA von Terrorismus.

Rihanna kritisierte zudem die lockeren Waffengesetze in den USA. "Stellt euch eine Welt vor, in der es einfacher ist, eine AK-47 zu bekommen als ein Visum."

Sänger teilt gegen Trump aus

Auch Sänger John Legend kritisierte in den Sozialen Netzwerken den US-Präsidenten. "Der Präsident inspiriert regelmäßig Mörder. Er ist ein Teil des Problems", warf er Trump vor.

In einem zweiten Tweet forderte die Politiker auf, etwas gegen die Waffengewalt in den USA zu unternehmen.

Gewalttaten in den USA

Die beiden Schusswaffenangriffe hatten die USA am Wochenende innerhalb weniger Stunden erschüttert. In einem Einkaufszentrum in der texanischen Grenzstadt El Paso erschoss ein 21-Jähriger am Samstagmorgen 20 Menschen. 13 Stunden später tötete ein 24-Jähriger in Dayton im Bundesstaat Ohio neun Menschen.

Der demokratische Präsidentschaftsbewerber Beto O'Rourke, der aus El Paso stammt, machte Trump für die Attacke in der texanischen Stadt mitverantwortlich. "Er ist ein Rassist, und er schürt den Rassismus in diesem Land."

Trump selbst sagte am Sonntag vor Journalisten: "Hass hat keinen Platz in unserem Land, und wir werden uns darum kümmern." Er kündigte für Montag eine Erklärung an.

(ll/mit dpa)

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