International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Türkei reagiert heftig auf Merkel-Kritik am Militäreinsatz in Syrien

Die Türkei hat Kritik von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) an der Militäroffensive in Nordsyrien als "bedauerlich" und auf Falschinformationen beruhend zurückgewiesen.

Merkel hatte den türkischen Militäreinsatz am Mittwoch erstmals deutlich verurteilt. "Bei allen berechtigten Sicherheitsinteressen der Türkei ist es inakzeptabel, was in Afrin passiert, wo Tausende und Abertausende von Zivilisten verfolgt sind, zu Tode kommen oder flüchten müssen", sagte Merkel im Bundestag.

"Auch das verurteilen wir auf das Schärfste." Das türkische Außenministerium verwahrte sich am Abend gegen die Kritik Merkels.

"Wir halten diese bedauerlichen Äußerungen der deutschen Kanzlerin Merkel (...) über den Einsatz Olivenzweig (Name der Militäroperation, Anm. d. Red.), die nichts mit der Realität zu tun haben und auf Fehlinformationen beruhen, für inakzeptabel."

Stellungnahme des türkischen Außenministeriums Link

Es sei merkwürdig, dass "einige unserer Verbündeten die Lage mit den Augen von Terroristen betrachten", hieß es weiter in der Erklärung des Ministeriums.

Die staatliche türkische Nachrichtenagentur Anadolu berichtete unterdessen von einem Telefonat zwischen Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seinem türkischen Kollegen Recep Tayyip Erdogan. Beide hätten dabei am Mittwoch "die Bedeutung des gemeinsamen Kampfes gegen den Terrorismus" betont.

(pb/dpa)

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Diese Darknet-Seite nimmt die russische Politik ins Visier – wann platzt die erste Bombe?

Transparenz-Aktivisten betreiben die neue Enthüllungsplattform Distributed Denial of Secrets (DDOS). Im Gegensatz zu Wikileaks werden dort auch Interna zu Russlands Reichen und Mächtigen zugänglich gemacht.

Eine neue Enthüllungsplattform im Internet hat angekündigt, Material zugänglich zu machen, dass Wladimir Putin und russische Oligarchen in Schwierigkeiten bringen könnte.

Transparenz-Aktivisten wollen Links zu geleakten Dokumenten über das Tor-Netzwerk verbreiten, und zwar zu Daten, die aus verschiedenen Hackerangriffen stammen und bereits an anderen Orten im Internet veröffentlicht wurden.

Das US-Medium The Daily Beast hat am Donnerstag über die Pläne der Transparenz-Aktivisten berichtet. Es …

Artikel lesen
Link zum Artikel