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ATHENS, GREECE - DECEMBER 7: Turkish President Recep Tayyip Erdogan during a joint press conference  the  in Athens on December 7, 2017. President Recep Tayyip Erdogan , the first by a Turkish head of state in 65 years, by needling his hosts with revisionist border talk and complaints about its treatment of Muslims(Photo by Milos Bicanski/Getty Images)

Bild: Getty Images Europe

Regierungsnaher Konzern kauft türkische Tageszeitung "Hürriyet"

22.03.18, 13:03 26.03.18, 14:19

Die auflagenstärkste türkische Tageszeitung "Hürriyet" wechselt den Besitzer. 

Die Boulevard-Zeitung "Hürriyet" gehörte bis dato zum Dogan-Konzern.

Neben Hürriyet und deren englischer Ausgabe Hürriyet Daily News gehören zur Dogan-Mediengruppe auch die Zeitung Posta und das Sportblatt Fanatik.

Inhaber Aydin Dogan kündigte an, er werde alle seine Medienunternehmen an die regierungsnahe Demirören-Gruppe verkaufen.

Laut der Nachrichtenseite T24 zahlt Demirören knapp eine Milliarde Euro für die Dogan-Medien.

Bild: hürriyet.com.tr

Die Demirören-Gruppe kaufte 2011 bereits die Tageszeitungen Milliyet und Vatan von Dogan, die seitdem einen regierungsfreundlichen Kurs verfolgen. 

Der mittlerweile 80-jährige Aydin Dogan gilt als Teil des säkularen Establishments der Türkei. 

Staatspräsident Erdogan warf dem Dogan-Konzern wiederholt vor, gegen die Regierung zu sein.

(yp)

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