International
Bild

Der US-Sender NBC zeigte dieses Foto, das den Bin-Laden-Sohn Hamsa zeigen soll. nbc

Bin-Laden-Sohn soll offenbar tot sein: Er hatte mehrfach die USA bedroht

Erst im Februar hatten die USA eine Million US-Dollar Belohnung auf Hinweise zum Aufenthaltsort von Hamsa Bin Laden, dem Sohn des Al-Kaida-Gründers Osama Bin Laden, ausgesetzt.

US-Präsident Donald Trump lehnte eine Stellungnahme ab. "Ich möchte das nicht kommentieren", sagte er auf Nachfrage von Journalisten im Weißen Haus.

In den vergangenen Jahren hatte es immer wieder Gerüchte gegeben, wonach sich Hamsa bin Laden in Pakistan, Afghanistan, Syrien oder dem Iran versteckt halte. Er galt als möglicher Nachfolger von Al-Kaida-Anführer Aiman al-Sawahiri.

Hamsa Bin-Laden und Al-Kaida

Al-Kaida-Gründer Osama bin Laden war 2011 von US-Sondereinsatzkräften in seinem Versteck in Pakistan aufgespürt und getötet worden. Hamsa bin Laden ist das 15. von etwa 20 Kindern bin Ladens und Sohn von dessen dritter Frau.

In den vergangenen Jahren tauchte Hamsa bin Laden verstärkt in der Al-Kaida-Propaganda auf. So verbreitete das Terrornetzwerk zum 16. Jahrestag der Anschläge vom 11. September 2001 eine Fotomontage, die die Gesichter von Osama und Hamsa bin Laden in den Flammen des New Yorker World Trade Centers zeigt.

2015 rief Hamsa bin Laden die Dschihadisten in Syrien in einer Audiobotschaft zur Einheit auf, die zur "Befreiung Palästinas" führen werde. Im gleichen Jahr drohte er mit Anschlägen in den USA, Europa und aller Welt, um die Tötung seines Vaters zu rächen. Auch rief er zum Sturz der Monarchie in Saudi-Arabien auf, dem Heimatland seiner Familie.

(pb/afp)

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Der Nato-Gipfel ist zu Ende – das Wichtigste in 4 Punkten

Trotz vieler Differenzen haben sich die Nato-Staaten bei ihrem Gipfel zum 70. Gründungsjahr der Organisation auf eine gemeinsame Abschlusserklärung geeinigt. Darin erneuern die Verbündeten ihre gegenseitige Beistandsverpflichtung und positionieren sich erstmals zum militärisch aufstrebenden China, ohne das Land ausdrücklich als Bedrohung einzustufen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel und US-Präsident Donald Trump zogen am Mittwoch eine demonstrativ positive Bilanz des Londoner Gipfels zum 70. …

Artikel lesen
Link zum Artikel