International

Der mutmaßliche Paris-Attentäter Abdeslam ist zu 20 Jahren Haft verurteilt worden

Der mutmaßliche Paris-Attentäter Salah Abdeslam ist wegen Schüssen auf belgische Polizisten zu 20 Jahren Haft verurteilt worden. Ein Gericht in Brüssel sprach den französischen Islamisten am Montag wegen terroristisch motivierter Mordversuche schuldig. 

Abdeslam soll zu der Terrorzelle der Organisation Islamischer Staat (IS) gehören, die die blutigen Anschläge in Paris im November 2015 und in Brüssel im März 2016 verübte. Wegen seiner mutmaßlichen Beteiligung an den Anschlägen soll ihm in Frankreich noch der Prozess gemacht werden.

Verurteilt wurde er jetzt zusammen mit einem zweiten Angeklagten aber zunächst wegen einer Schießerei in der Brüsseler Gemeinde Forest kurz vor seiner Festnahme 2016.

Als er dort bei einer Razzia aufgespürt wurde, sollen er und zwei Komplizen auf Polizisten geschossen und drei Beamte verletzt haben. Ein Verdächtiger, der Algerier Mohamed Belkaid, wurde bei dem Feuergefecht getötet.

Bei dem zweiten am Montag Verurteilten handelt es sich um Sofiane Ayari. Auch er wurde zu 20 Jahren Haft verurteilt.

Abdeslam sitzt wegen der Pariser Attentate bereits in Frankreich in Untersuchungshaft. Er erschien zum Urteil nicht vor Gericht. Auch der zweite Angeklagte Sofien Ayari war nicht anwesend.

(mbi/fh/dpa/afp)

Exklusiv

Obama-Stratege zu Trumps Plan, vor Gericht zu ziehen: "Auch bei uns standen die Anwälte schon in den Startlöchern"

Joe Biden holt durch die Briefwahlstimmen immer mehr auf und steht kurz davor, US-Präsident zu werden. Noch-Amtsinhaber Donald Trump gefällt das gar nicht und sein Lager kündigt wütend an, die Auszählungen stoppen sowie bereits feststehende Ergebnisse überprüfen zu lassen. Wahlkampf-Experte Julius van de Laar analysiert für watson das bisherige Ergebnis der US-Wahl und erklärt, warum auch Barack Obama notfalls geklagt hätte, um Präsident zu werden.

Noch in der Wahlnacht machte Donald Trump wahr, was er angekündigt hatte: Er erklärte sich selbst zum Sieger. Obwohl er in den Hochrechnungen hinten lag, reklamierte er die Präsidentschaft für sich und forderte, das Auszählen der Briefwahlstimmen einzustellen. Außerdem kündigte er an, gegen das Wahlergebnis vor Gericht ziehen zu wollen und eine Neuauszählung der Stimmen in einigen Bundesstaaten einzuklagen.

Ob dieser Schritt Donald Trump näher zu einer zweiten Amtszeit als US-Präsident bringen …

Artikel lesen
Link zum Artikel