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Somalische Dorfbewohner wehren sich gegen Terrormiliz Al-Shabab – 20 werden getötet

Bei Kämpfen zwischen Dorfbewohnern und Mitgliedern der Terrorgruppe Al-Shabaab in Somalia sind mindestens 20 Menschen getötet und viele weitere verletzt worden. Bewaffnete Kämpfer der Islamisten-Miliz hätten das Dorf Aad im Zentrum des Landes angegriffen, sagte am Mittwoch Jama Hussein, ein Vertreter der somalischen Streitkräfte.

Die Bewohner des Dorfes hätten sich daraufhin mit Nomaden und Kamelhirten zusammengetan und zur Waffe gegriffen, um die Angreifer abzuwehren. Unter den 20 Toten sind nach Husseins Angaben auch Al-Shabaab-Kämpfer.

Dagegen wehrten sich die Dorfbewohner:

FILE - In this Thursday, Feb. 17, 2011 file photo, hundreds of newly trained al-Shabab fighters perform military exercises in the Lafofe area some 18 km south of Mogadishu, in Somalia. The Somalia-based extremist group al-Shabab said Wednesday, May 9, 2018 that it has stoned to death a woman accused of marrying 11 men, after an ad hoc al-Shabab court convicted the woman in Sablale town in Lower Shabelle region.(AP Photo/Farah Abdi Warsameh, File)

Al-Shabaab-Kämpfer bei einer Militärübung im jahr 2011. Bild: Farah Abdi Warsameh/AP

Al-Shabaab ist bereits für tausende Tote verantwortlich

Die mit Al-Kaida verbundenen sunnitischen Fundamentalisten kämpfen in Somalia seit Jahren für die Errichtung eines sogenannten Gottesstaates. Durch Anschläge und Angriffe haben sie bislang Tausende Menschen getötet. Eine 22.000 Mann starke Truppe der Afrikanischen Union (AU) unterstützt die somalischen Streitkräfte im Kampf gegen Al-Shabaab.

(fh/dpa)

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