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Video of the Abu Bakr al-Baghdadi raid is displayed as U.S. Central Command Commander Marine Gen. Kenneth McKenzie speaks, Wednesday, Oct. 30, 2019, at a joint press briefing at the Pentagon in Washington. (AP Photo/Andrew Harnik)

Ein US-General erklärte den Militäreinsatz gegen IS-Anführer al-Bagdadi am Mittwoch. Bild: Andrew Harnik/AP

6 Tote: USA veröffentlichen Video von Militäreinsatz gegen al-Bagdadi

US-Präsident Donald Trump hatte es angekündigt, nun hat sein Verteidigungsministerium nachgezogen: Das Pentagon hat am Mittwoch (Ortszeit) erste Aufnahmen vom Angriff auf das Anwesen des IS-Anführers Abu Bakr al-Bagdadi veröffentlicht.

Die körnigen, schwarz-weißen Luftaufnahmen, die am Mittwoch veröffentlicht wurden, zeigen US-Spezialkräfte, die auf das Gelände eindringen und Militärflugzeuge, die auf Militante in der Nähe feuern.

In dem Video ist eine massive, schwarze Rauchwolke, die aus dem Boden aufsteigt, zusehen, nachdem Bomben al-Bagdadis Anwesen dem Boden gleichgemacht hatten.

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Video: YouTube/CNN

Nicht zu sehen ist, wie al-Bagdadi während des US-Angriffs in Syrien in einen Tunnel flüchtet, wo er sich selbst in die Luft sprengte. Seine Überreste wurden zunächst für DNA-Tests an einen sicheren Ort gebracht und auf hoher See bestattet.

Erstmals haben die US-Streitkräfte Details zu dem Einsatz bekanntgegeben:

Der Einsatz der US-Spezialkräfte begann demnach in der Nacht zum Sonntag auf einem Stützpunkt in Syrien, von wo aus die Soldaten etwa eine Stunde lang mit Helikoptern über feindliches Gebiet zu al-Bagdadis Versteck flogen. Die Aufnahmen zeigen einen schmucklosen Hof und ein scheinbar einfaches Gebäude in karger Landschaft, direkte Nachbarn gibt es keine. Neben dem IS-Anführer und den Kindern seien fünf weitere IS-Kämpfer getötet und zwei Personen in Gewahrsam genommen worden, erklärte ein Sprecher der US-Streitkräfte.
Die Soldaten stellten in dem Haus eine "bedeutende" Menge Dokumente und elektronische Geräte sicher, die nun ausgewertet würden, sagte der Sprecher. Ein Militärhund, der al-Bagdadi in den Tunnel gefolgt war, wurde verletzt. Die Spezialkräfte flogen in den acht Hubschraubern wieder quer über Syrien zurück zu ihrem US-Stützpunkt. Wie viele Soldaten an dem Einsatz beteiligt waren, hält das Militär geheim.

(pb/rtr/dpa)

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