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Die Wildschweine sind echte Schnüffler. Bild: dpa/Christina Krutz

Italienische Polizei zerschlägt Drogenring – mit Hilfe von Wildschweinen

Im Herbst treibt es einige Menschen in den Wald, um Pilze zu sammeln. Auch Gourmets treibt es auf der Suche nach Trüffeln in die Büsche – immer mit Schweinen. Deren feine Nase spürt den begehrten "Tartufo", wie er so schön auf Italienisch heißt, auf.

Wie gut ihre Nase ist, haben Schweine, vielmehr Wildschweine, in einem italienischen Wald in der Nähe der toskanischen Stadt Montepulciano beweisen.

Die Schweine stießen auf Kokain – Wert: 20.000 Euro

Laut der Zeitung "Il Tirenno" haben die Wildschweine die wasserdichten Behälter mit dem Koks ausgegraben, darin rumgestochert und überall im Wald verteilt.

Ans Licht kam dies, als sich ein Drogenhändler in einem Telefonat über den Verlust beklagte. Den Angaben zufolge hätten die Männer jeden Monat etwa zwei Kilogramm Kokain in der Stadt Arezzo und Siena verkauft.

Die Polizei, die die Telefonleitung überwachte, konnte im Anschluss vier Personen festnehmen. Ins Visier der Ermittler sind die Dealer nach einem Mord an einem 21-Jährigen im Mai 2018 geraten.

Was aus den Schweinen wurde, ob sie zu Polizei-Schweinen befördert oder belohnt wurden oder ob sie etwas von dem Koks eingenommen haben, ist nicht bekannt.

(lin)

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