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it just wasn't his day

Bild: DorianGray, E+

Hat der WWF mit kriminellen Wildhütern gearbeitet? 4 Fakten zum Skandal

Am Anfang der Recherche steht der Tod eines Mannes im Chitwan National Park. Angeblich sollen ihn die dortigen Ranger gefoltert und über Tage eingesperrt haben. Ihr Vorwurf: Er habe ein Rhinozeros-Horn im Garten vergraben. Gefunden wurde es nie. Die Gewalt endete trotzdem nicht.

Das Magazin Buzzfeed beschreibt in einem Enthüllungsbericht, wie daraufhin die Naturschutzorganisation WWF ins Spiel kam. Nicht aber, um den Fall aufzuklären, sondern um ihn zu vertuschen. Laut Buzzfeed seien die Ranger nach ihrenTaten sogar weiter beschäftigt worden.

Ein Jahr recherchierte das Magazin solchen Fällen und der Umweltschutzorganisation hinterher. Nach eigenen Angaben führten die Buzzfeed-Reporter mehr als 100 Interviews und durchkämmten tausende Dokumente. In zahlreichen Nationalparks in Ländern wie Kamerun, Indien und Nepal stießen die Reporter nach eigenen Angaben auf einen schier unglaublichen Skandal.

Hier die 4 Kern-Vorwürfe:

Gewalt gegen Zivilisten

Laut den Buzzfeed-Reportern sollen Wildschützer, die zum Tatzeitpunkt für den WWF tätig waren, in dutzenden Fällen Einheimische mit Gürteln geschlagen haben. Auch seien Menschen mit mit Macheten und Bambusstöcken bewusstlos geprügelt worden. Demnach soll es bei den Attacken sogar Tote gegeben haben. Auch von einer versuchten Vergewaltigung berichtet Buzzfeed.

Der WWF habe von den Gräueltaten gewusst

Die Organisationen des WWFs in Asien und Afrika habe laut des Berichts durchaus gewusst, welche Art von Mensch man da für seine "Anti-Wilderer"-Kampagnen angestellt hatte. In einem Fall habe der WWF Indien sogar von den Gräueltaten eines Park-Vorstehers im Kaziranga National Park gewusst, der dutzende Zivilisten umgebracht haben soll.

Der WWF habe Paramilitärs finanzielle Unterstützung geleistet

In seinem Kampf um die Wildreservate habe der WWF paramilitärischen Kräften mit Ausrüstung und Finanzmitteln zur Seite gestanden – und damit Angriffe auf unbeteiligte Dörfer mitfinanziert. Zur Ausrüstung gehörten demnach Messer, Nachtsichtgeräte und Schlagstöcke.

In einem Fall sei das WWF sogar in den Ankauf von Sturmgewehren involviert gewesen – die kamen demnach von einer Landesarmee, die in in Verbrechen gegen die Menschlichkeit involviert war.

Der WWF habe mit Spionen gearbeitet

Buzzfeed wirft dem WWF auch vor, in den Nationalparks ein Netzwerk von Denunzianten aufgebaut zu haben. Dort habe man mit Hilfe von Angst versucht, die Wilderer auszumachen. Immer wieder hätten Einheimische andere Dorfbewohner an die Behörden der Nationalparks ausgeliefert und so den Kreislauf der Gewalt aufrecht erhalten.

So reagiert der WWF

Der WWF teilte mit, er nehme alle Anschuldigungen sehr ernst und habe eine unabhängige Untersuchung der Fälle in Auftrag gegeben. "Der Respekt vor den Menschenrechten steht im Zentrum unserer Mission", schrieb die Organisation. Der WWF setzt sich seit knapp 60 Jahren weltweit für Naturschutzprojekte ein, etwa zur Rettung bedrohter Arten.

(mbi/dpa)

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