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Touristenboote sinken vor Phuket in Thailand – mindestens 21 Tote, Dutzende Vermisste

06.07.18, 13:54 06.07.18, 20:01

Rettungsteams haben nach zwei Bootsunglücken vor der Küste Thailands 21 Leichen geborgen. 35 weitere Menschen wurden am Freitag noch vermisst, wie der Gouverneur der Provinz Phuket, Norapat Plodthong, mitteilte. Die meisten seien nach Angaben des Katastrophenschutzes chinesische Touristen. Die Suche nach den Verunglückten war erst kurz zuvor ausgeweitet worden. CNN berichtete sogar von 40 Toten. 

Gerettete Passagiere von einem der Touristenboote  Bild: AP

Ein Toter war bereits am Donnerstag gefunden worden, die übrigen am Freitag, sagte Prapan Chantaseng, Chef des örtlichen Katastrophenschutzes, der Deutschen Presse-Agentur.

Bei starkem Wind und hohen Wellen waren am Donnerstag vor der Küste der thailändischen Ferieninsel Phuket zwei Boote mit insgesamt 146 Menschen an Bord gesunken, davon 132 Touristen aus China. Zuvor hatten die Behörden lediglich von 129 Menschen an Bord berichtet.

Eine Jacht mit 39 Passagieren plus zwei Crewmitgliedern ging vor der Insel Koh Mai Ton unter. Das für Tauchausflüge genutzte Boot "Phoenix" mit überwiegend chinesischen Touristen an Bord war vor der Insel Koh He gekentert. Dort waren 93 Passagiere und zwölf Crewmitglieder an Bord.

Rettungskräfte helfen geretteten Touristen vom Boot. Bild: Thailand Royal Police

Die Marinepolizei konnte den überwiegenden Teil der Menschen retten. Auch ein russisches Paar, dessen Jet-Ski bei der Insel Koh Racha kenterte, konnte nach Angaben der Polizei gerettet werden. Das Wrack mit den mutmaßlich darin eingeschlossenen Vermissten soll 40 Meter unter der Wasseroberfläche liegen.

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Die drei kleineren Inseln liegen südlich von Thailands größter Insel Koh Phuket. Die Gegend ist bei Urlaubern beliebt. Während der andauernden Regenzeit kann es auf dem Wasser sehr gefährlich werden.

(sg/afp/dpa)

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