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Bild: twitter/potifar66

"Viking Sky" ist sicher im Hafen angekommen

Das Passagierschiff "Viking Sky" ist wieder an Land. Das vor der Küste Norwegens in Seenot geratene Kreuzfahrtschiff ist ohne Zwischenfälle in einen Hafen geleitet worden. Das berichtete das norwegische Fernsehen am Sonntag. Nach einem Motorschaden war die "Viking Sky" mit 1373 Menschen an Bord am Samstag vor der Westküste Norwegens in Seenot geraten.

Das bei stürmischer See vor der norwegischen Küste havarierte Kreuzfahrtschiff "Viking Sky" ist am Sonntag Richtung Hafen geschleppt worden. Die Evakuierung des Schiffs mit Hubschraubern war zeitweise ausgesetzt, teilte der südnorwegische Rettungsdienst mit.

Passagiere teilten Fotos der Rettungsaktion auf Twitter:

Auch die neun Besatzungsmitglieder eines im selben Küstengebiets ebenfalls in Seenot geratenen Frachters wurden laut Nachrichtenagentur NTB in Sicherheit gebracht. Bei dem Frachtschiff "Hagland Captain" war ebenfalls der Motor ausgefallen. Daraufhin habe es Schlagseite bekommen, teilte der südnorwegische Rettungsdienst mit. Der Frachter war auf dem Weg zur "Viking Sky", um zu helfen.

Am frühen Samstagabend spülten Wassermengen ins Bootsinnere:

Die Evakuierten kamen in ein Notaufnahmezentrum in der Stadt Brynhallen, rund 500 Kilometer nördlich der Hauptstadt Oslo. Die Verletzten wurden dann in drei Krankenhäuser gebracht.

Es wurde davon ausgegangen, dass einer der beiden Motoren des Schiffs ausgefallen ist. Während mehrere Hubschrauber und Schiffe zur Evakuierung eingesetzt wurden, wurde zugleich versucht, den Motor wieder in Gang zu bringen. Beteiligt waren verschiedene Behörden und Organisationen, darunter das Rote Kreuz. Das Kreuzfahrtschiff lag zunächst vor Anker.

Im Video ist deutlich zu sehen, wie windig es an der Küste ist:

Der Küstenabschnitt Hustadvika liegt bei Kristiansund an der zentralen Westküste Norwegens und gilt als gefährliches Seegebiet. Dort ist es in der Vergangenheit schon häufiger zu Schiffsunfällen gekommen. Die "Viking Sky" wurde 2017 getauft. Sie ist unter norwegischer Flagge unterwegs.

Ein weiteres Schiff war bei der Aktion in Seenot geraten:

(mr/amü/dpa/cp/bt (afp)

An dem "Lifeline"-Kapitän soll ein Exempel statuiert werden

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