Bild

Bild: dpa/getty images/montage:watson

Warum Touristen nicht mehr auf dieser Trauminsel schlafen dürfen

Auf der thailändischen Ferieninsel Ko Similan sind künftig keine Übernachtungen mehr erlaubt. Die kleine Insel an Thailands Westküste in der Andamanensee darf nur noch von Tagestouristen betreten werden. Damit wollen die Behörden Umweltschäden verhindern. Ko Similan, das zu einem Nationalpark gehört, liegt etwa eine Stunde Bootsfahrt von der Küste entfernt. Dort gibt es mehrere Bungalows und Campingplätze, die alle dem Staat gehören. Bislang galt die Insel noch einigermaßen als Geheimtipp.

Der Chef der zuständigen Meeresschutzbehörde, Thon Thamrongnawasawat, begründete das Verbot in der "Bangkok Post" mit einer "überwältigenden Zahl" an Touristen, die inzwischen auf die Insel wollten. "Auch künftig können sie wandern, schwimmen und tauchen. Aber am Ende des Tages müssen sie wieder runter." Die Bungalows werden jetzt umgebaut.

Dieses Naturparadies will Thailand erhalten.

Kürzlich hatte Thailand bereits beschlossen, den Strand von Maya Bay auf der Inselgruppe Phi Phi für vier Monate dicht zu machen, damit sich die Korallenbänke dort erholen können. Der Strand wurde durch den Hollywood-Film "The Beach" weltbekannt. Auf den Philippinen wurde die Insel Boracay bis November dicht gemacht, weil es dort inzwischen zu viele Touristen gibt.

(fh/dpa)

Umweltzerstörung und Klimaignoranz kotzen dich an? Willkommen im Club!

Video: watson/Saskia Gerhard, Lia Haubner

Russlands Machtapparat erhöht Druck vor Protesten für Nawalny

Hunderttausende Menschen gingen vor einer Woche für den inhaftierten Kremlkritiker Nawalny auf die Straße. Nun wollen die russischen Behörden mit aller Macht verhindern, dass es wieder so viele werden.

Ungeachtet massiver Warnungen der russischen Behörden haben Unterstützer des inhaftierten Kremlkritikers Alexej Nawalny zu neuen landesweiten Protesten aufgerufen. Knapp zwei Wochen nach der Inhaftierung des Oppositionspolitikers sind an diesem Sonntag Demonstrationen in mehr als 100 Städten geplant, wie sein Team mitteilte. Auch im Ausland wollen Menschen demnach für den 44-Jährigen auf die Straße gehen. Neben Städten in mehreren Ländern Europas und in den USA wurden Berlin, …

Artikel lesen
Link zum Artikel