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Ein spielerischer Vergleich, der hängen bleibt. ap/nintendo/slate.com

Trumps Penis sieht aus wie "Toad" von Mario Kart – sagt Stormy Daniels

Die US-Pornodarstellerin Stormy Daniels stellt Donald Trump in ihrem angekündigten Buch ein miserables Zeugnis aus – nicht als Präsident, sondern als Liebhaber.

FILE PHOTO: Stormy Daniels, the porn star currently in legal battles with U.S. President Donald Trump, speaks during a ceremony in her honor in West Hollywood, California, U.S., May 23, 2018.  REUTERS/Mike Blake/File Photo

Bild: Mike Blake/Reuters

Im Detail beschreibt sie in dem Werk mit dem doppeldeutigen Titel "Full Disclosure" (Volle Enthüllung) auch das Geschlechtsorgan des heutigen US-Präsidenten. 

Und dann wird es grafisch: Trumps Penis sähe aus wie "Toad" aus der Videospielserie "Mario Kart".

Woher will Stormy Daniels das eigentlich alles wissen?

Die Schauspielerin und Stripperin mit dem bürgerlichen Namen Stephanie Clifford bereits früher erzählt hatte, hatte sie den Immobilienmogul und TV-Star im Juli 2006 bei einem Promi-Golfturnier im kalifornischen Lake Tahoe kennengelernt und war dann mit ihm ins Bett gegangen. Bei dieser einmaligen sexuellen Begegnung sei es geblieben.

Wie sie nun in ihrem Buch erzählt, will Clifford sich im Nachhinein immer wieder gefragt haben, wie sie nur mit Trump ins Bett gehen konnte. Persönlichen Kontakt zu Trump unterhielt sie aber laut ihren Schilderungen noch eine Weile. Im Jahr nach ihrer sexuellen Begegnung habe sie seine vielen Anrufe beantwortet, da sie gehofft habe, er würde sein Versprechen erfüllen und sie in seiner Reality-Show "The Apprentice" mitmachen lassen.

Trump habe ihr dabei sogar angeboten, sie während der Show schummeln zu lassen, damit sie an mehreren Folgen teilnehmen könne. "Wir werden einen Weg finden, damit du die Aufgaben im Voraus bekommst", habe er ihr gesagt. "Und wir können Dein Vorgehen entwerfen." Zu einem Auftritt des Pornostars in "The Apprentice" kam es letztlich aber nicht.

Der US-Präsident hat in den vergangenen Monaten ein Abenteuer mit Clifford über Mitarbeiter dementieren lassen. Zum Zeitpunkt der angeblichen Sexbegegnung mit Clifford war er bereits mit seiner dritten Ehefrau, der heutigen First Lady Melania Trump, verheiratet. Drei Monate zuvor hatte sie den gemeinsamen Sohn Barron zur Welt gebracht.

Cliffords Schilderungen sind nicht nur wegen des angeblichen Ehebruchs für Trump unangenehm, sondern auch wegen einer kurz vor der Präsidentenwahl im November 2016 von seinem damaligen Anwalt Michael Cohen getätigten Geldzahlung an die Pornodarstellerin. Für die Summe von 130.000 Dollar (nach heutigem Wert 111.500 Euro) verpflichtete sie sich damals dazu, nicht von der angeblichen Eskapade zu erzählen.

Cohen räumte aber kürzlich vor Gericht ein, dass diese Zahlung einen Verstoß gegen die Gesetze zur Wahlkampffinanzierung dargestellt habe. Clifford wiederum streitet vor Gericht für die formelle Aufhebung der Schweigevereinbarung, die sie nach eigener Darstellung unter massivem Druck unterzeichnet hatte. Bereits vor ihrem jetzigen Buch hatte sie die Vereinbarung in einem TV-Interview im März gebrochen.

(aj/dpa)

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