International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.
Trump Handel

Bild: dpa montage

Erdnussbutter, Motorräder, Jeans. Europa schlägt im Handelsstreit zurück

Die EU-Staaten bringen die 2,8 Milliarden Euro teuren Vergeltungszölle gegen die USA auf den Weg.

Vertreter der Länder hätten die von der EU-Kommission aufgesetzte Liste von Zöllen auf US-Produkte einstimmig angenommen, sagten drei EU-Vertreter am Donnerstag in Brüssel.

Die Strafabgaben werden voraussichtlich ab Anfang Juli auf US-Waren wie Jeans, Erdnussbutter oder Motorräder fällig. Sie sind die Antwort der EU auf die Anfang des Monats verhängten US-Zölle auf Stahl und Aluminium aus Europa.

Auch China hatte die USA abermals vor Konsequenzen gewarnt.

Etwaige Wirtschafts- und Handelsabkommen, über die beide Regierungen verhandelt haben, würden nicht zustande kommen, wenn die USA Strafzölle verhängten, sagte Geng Shuang, Sprecher des Pekinger Außenministeriums am Donnerstag.

Geng Shuang. Bild: dpa

Obwohl beide Regierungen zunächst vielversprechende Gespräche geführt hatten, hatte das Weiße Haus Ende Mai überraschend angekündigt, am Freitag doch eine Liste mit chinesischen Waren in Höhe von 50 Milliarden Dollar vorlegen zu wollen, auf die Zölle von 25 Prozent erhoben werden sollen. China hatte diesen Schritt scharf kritisiert: Man habe "keine Angst davor, einen Handelskrieg zu führen."

Derweil wurden Warnungen laut, dass mögliche US-Strafzölle gegen chinesische Produkte auch die deutsche Wirtschaft empfindlich treffen könnten. "Unsere Unternehmen haben viele Niederlassungen und Engagements in beiden Ländern", sagte der Außenwirtschaftschef des Deutschen Industrie-und Handelskammertags, Volker Treier, in Berlin. Deutsche Unternehmen liefen Gefahr "in die Mühlen des Handelsstreits" zu geraten und so doppelt zu verlieren.

Während die Waren deutscher Produzenten in den USA mit Zöllen belegt würden, wären von Deutschen in den USA produzierte Waren in China von sogenannten Retorsionszöllen betroffen, die China einführen könnte, um drohende Verluste auszugleichen. Europa müsse nun gemeinsam für offene Märkte eintreten, forderte Treier. Jeder vierte Arbeitsplatz in Deutschland sei von internationalen Geschäften abhängig.

(mbi/rtr/dpa)

Handel, Wirtschaft und die Weltmärkte:

Kein Hartz IV für Unter-50-Jährige? Das sagt ein Wirtschaftsprofessor dazu

Link zum Artikel

Nach dem WM-Aus drohen Gastronomen und Werbern Millionenverluste 

Link zum Artikel

Du könntest bald Geld für ein Haus bekommen – der watson-Guide zum Baukindergeld

Link zum Artikel

Harley-Davidson ist nur der Anfang: Wie Trump sich im Handelskrieg verfahren hat

Link zum Artikel

Dieser "Airbag" soll dein Handy vor teuren Display-Schäden schützen 

Link zum Artikel

4 Fakten zum Kükenschreddern und warum es bald ein Ende haben könnte 

Link zum Artikel

Den watson-Kryptos geht's besser – die Branche bleibt leider unseriös (Pornos sind Schuld)

Link zum Artikel

11 Dinge, die du dich nicht mehr traust, zu Bitcoin zu fragen

Link zum Artikel

Zocke ich meinen Bäcker ab, wenn ich mit Karte zahle?

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Chinesische Firma lässt Mitarbeiter offenbar als Strafe durch Straßen kriechen

Auf der chinesischen Social-Media-Plattform Weibo kursieren seit Beginn der Woche Bilder, die in China eine Debatte über die Arbeitsrechte ausgelöst haben. In den Aufnahmen soll zu sehen sein, wie Mitarbeiter einer Firma für Beauty-Produkte durch die Straßen der ostchinesischen Stadt Zaozhuang kriechen. (AOL.com)

Zur Gruppe aus mindestens sechs Personen sollen laut einem lokalen Medienbericht auch die Geschäftsführer der Firma selbst gehört haben – eine Beteiligte gab an, sie hätte an der …

Artikel lesen
Link zum Artikel