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In this Sept. 6, 2018 photo, Supreme Court nominee Brett Kavanaugh testifies before the Senate Judiciary Committee on Capitol Hill in Washington.  Kavanaugh is denying a sexual misconduct allegation from when he was in high school. In a statement issued Friday, Kavanaugh says the following:

Bild: Alex Brandon/AP

"Versuchte Vergewaltigung" – heftige Vorwürfe gegen Trumps Richterkandidaten

Eine Universitätsprofessorin in den USA wirft dem Kandidaten von US-Präsident Donald Trump für das Oberste Gericht, Brett Kavanaugh, versuchte Vergewaltigung vor. 

"Ich weise diesen Vorwurf kategorisch und unmissverständlich zurück. Ich habe dies weder damals in der Schule noch sonst irgendwann getan."

Brett Kavanaugh

FILE - In this July 9, 2018, file photo, President Donald Trump greets Judge Brett Kavanaugh his Supreme Court nominee, in the East Room of the White House in Washington. Watching is wife Ashley, with daughters Margaret, second from left, and Eliza. Kavanaugh has been a conservative team player, and the Supreme Court nominee has stepped up to make a play at key moments in politics, government and the law dating to the Bill Clinton era. (AP Photo/Evan Vucci, File)

Donald Trump hat Brett Kavanaugh als Richterkandidaten für den Obersten US-Gerichtshof nominiert. Bild: evan vucci/AP

Fords Schilderungen zufolge soll Kavanaugh versucht haben, sie während einer Party im US-Bundesstaat Maryland in den 80iger Jahren zu vergewaltigen. Beide waren zu der Zeit noch Jugendliche. Demnach habe er sie gemeinsam mit einem Freund in einem Schlafzimmer festgehalten. In dem Zimmer habe sie unter Augen des Freundes auf das Bett und versucht sie auszuziehen. Die Männer seien betrunken gewesen. Ford konnte laut eigenen Aussagen aus dem Zimmer entkommen.

Am Donnerstag will der Justizausschuss des US-Senats entscheiden, ob er eine Empfehlung für den erzkonservativen Richter an den Senat weitergibt. Kavanaugh ist von Trump für das Oberste Gericht nominiert worden und muss noch vom Senat bestätigt werden.

Wie die "New York Times" berichtet, fordern die Demokraten nach den Anschuldigungen, dass die Senatsabstimmung zu dem Richterposten verschoben werden soll.

Die demokratische Senatorin Diane Feinstein erklärte, die US-Bundespolizei FBI müsse in dem Fall nun ermitteln, erst danach könne der Senat den Nominierungsprozess fortführen.

(aj/dpa/afp)

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