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FILE PHOTO: U.S. President Donald Trump (L) greets former Vice President Joe Biden and former President Barack Obama after being sworn in as the 45th president of the United States on the West front of the U.S. Capitol in Washington, U.S., January 20, 2017.   REUTERS/Lucy Nicholson/File Photo

Bild: rtr

Obama kritisiert Trump für seine Sprache – nun schlägt dieser zurück

Barack Obama hat sich nach den Taten in den USA zu Wort gemeldet. Nun hat Donald Trump darauf reagiert.

Nach der offenbar rassistisch motivierten Tat in Texas hat der frühere US-Präsident Barack Obama eine von manchen Politikern genutzte Sprache der Angst und des Hasses verurteilt.

Die Stellungnahme Obamas konnte nicht anders als auch als Kritik an seinen Nachfolger Donald Trump verstanden werden, dessen Aussagen in den vergangenen Wochen mehrfach als rassistisch kritisiert worden waren. Obama erwähnte Trump zwar nicht namentlich, doch die Aussagen zielten eindeutig auch auf den amtierenden US-Präsidenten ab.

Obama sagte am Montag: "Wir müssen eine Sprache gründlich ablehnen, die aus den Mündern unserer Anführer kommt und ein Klima aus Angst und Hass schürt oder rassistische Vorurteile normalisiert." Obama nannte keinen von ihm gemeinten Politiker namentlich.

Obama forderte zudem ein entschlossenes Handeln für eine restriktivere Waffengesetzgebung. Er räumte ein, dass kein Gesetz alle Gewalttaten verhindern könne. "Aber es gibt Belege dafür, dass sie einige der Tötungen verhindern können. Sie können einigen Familien ein gebrochenes Herz ersparen", schrieb Obama.

Alle Amerikaner sollten von ihren Politikern eine Änderung der Waffengesetze verlangen. Sonst werde es immer wieder solche Tragödien wie zuletzt im texanischen El Paso geben.

So reagiert Trump

Nach der ziemlich offensichtlichen Kritik Obamas an Trumps Sprache reagierte der Präsident seinerseits mit zwei Tweets. Er zitierte zwei Zitate seines Lieblingssenders Fox News. Sie machen deutlich, dass Trump es für nicht angebracht hält, dass sich ein Ex-Präsident einmischt.

"Hat George Bush nach Sandy Hook jemals Präsident Obama verurteilt?", heißt es in Trumps Tweets. Auch unter Obama habe es bereits Shootings gegeben. "Nicht wenige Leute sagten, Obama ist außer Kontrolle." Trump wiederholte in seinen Tweets zudem seine Aussage, dass er die am wenigsten rassistische Person sei.

Am Samstag hatte ein 21-jähriger Mann in einem Einkaufszentrum in El Paso das Feuer eröffnet. Er tötete 22 Menschen, darunter mehrere Mexikaner. Der mutmaßliche Täter stellte sich der Polizei. Die Ermittler gehen von einem rassistischen Tathintergrund aus.

(cma/dpa)

Trumps Twitter-Tiraden: So begann @realdonaldtrump

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Dieser TV-Moderator wehrt sich mit bewegender Rede gegen Trumps Hass

Donald Trump spricht in seinen hasserfüllten Tweets vor allem dann von "Verseuchung", wenn es um die schwarze Bevölkerung der USA geht. Das hat CNN-Nachrichtenmoderator Victor Blackwell gerade beeindruckend in einem Beitrag für seinen Sender aufgezeigt.

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