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Children and family members take part in a sit-in following a march to mark “the court-ordered deadline for the Trump Administration to reunify thousands of families separated at the border, in Washington, U.S., July 26, 2018. REUTERS/Carlos Barria

Demonstrationen zu Trumps Einwanderungspolitik in Washington. Bild: CARLOS BARRIA/ reuters

Frist abgelaufen! – Hunderte Migrantenkinder in USA sind weiter von Eltern getrennt

In den USA befinden sich mehr als 700 Kinder illegaler Einwanderer weiter in Gewahrsam der Behörden, obwohl die Wiedervereinigung der Familien bis zu diesem Donnerstag richterlich angeordnet war. Das berichteten der US-Fernsehsender CNN sowie andere Medien.

Die Regierung gab nach Angaben von CNN an, den Stichtag eingehalten zu haben. Die verbliebenen 711 Familien seien entweder nicht auffindbar gewesen oder es habe Einwände und "rote Fahnen" hinsichtlich einer Wiedervereinigung gegeben. Als Gründe wurden etwa Straftaten der Eltern in der Vergangenheit oder ansteckende Krankheiten genannt. In bestimmten Fällen habe zudem der Beziehungsgrad der Familien nicht bestätigt werden können. Teilweise hätten die Eltern auch nicht gefunden werden können.

Auslöser für die Zusammenführungen war ein Richterspruch, wonach die Regierungspraxis, Familien über Wochen und Monate auseinanderzureißen, inhuman und verfassungswidrig ist.

Der Richter übte in seiner Entscheidung scharfe Kritik an der Regierung. Sie habe mit der umstrittenen Praxis nur auf eine "chaotische Situation" reagiert, die sie "selbst geschaffen" habe, schrieb er in seiner 24-seitigen Begründung. Eine maßvolle und geordnete Regierungsführung sei aber "zentral für das in unserer Verfassung verankerte Konzept der Rechtsstaatlichkeit".

FILE PHOTO:   Immigrant children now housed in a tent encampment under the new

Luftbild einer Zeltstadt für Jugendliche im texanischen Tornillo.  Bild: Mike Blake/reuters

In einer Art Kehrtwende hatte Trump dann ein Ende der Praxis per Dekret verfügt. Kinder von illegal Eingewanderten sollen nun gemeinsam mit ihren Eltern eingesperrt werden.

(aj/dpa/afp)

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