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"Medien verursachen Bürgerkrieg!": 4 Dinge sind bei Trumps Kundgebung aufgefallen

US-Präsident Donald Trump sprach am Mittwoch in South Carolina an einer Kundgebung zu seinen Anhängern. Deren Aussagen und Reaktionen gegenüber den Medien sind allerdings mehr als fragwürdig.

Bürgerkrieg

CNN-Journalist Jim Acosta hatte keine Mühe einen Gesprächspartner zu finden. Ganz im Gegenteil: Die aufgebrachten Trump-Anhänger suchten vor dem Auftritt des Präsidenten den Dialog mit dem Journalisten. 

"What's going to happen is we're going to end up with a civil war. You're going to have people end up shooting people. You need to tone it down a bit. The language, everything, it's got to stop. Be decent!"

"Wir werden im Bürgerkrieg enden. Leute werden sich gegenseitig erschiessen. Du musst etwas herunterfahren. Deine Sprache, alles muss aufhören. Sei anständig!"

Acosta sagte, dass er anständig sei. Die aufgebrachte Frau drohte ihm darauf, keine "blöden" Fragen zu stellen. 

"Please be decent. Don't ask any stupid questions. One question, one answer. You should understand it."

"Bitte sei anständig. Frag keine blöden Fragen. Eine Frage, eine Antwort. Das solltest du verstehen."

"Go home, Jim"

Bis die Kundgebung um Donald Trump begann, dauerte es noch ein wenig. Zeit genug, um Stimmung gegen den CNN-Journalisten zu machen.

Diese ältere Frau forderte Acosta auf, die Halle zu verlassen und rief mit der Menge: "Go home!"

Als Jim Acosta vor die Kamera trat, skandierten Trumps Anhänger "CNN sucks" und "Fake News Jim". Es war dem Journalisten unmöglich einen Beitrag aufzunehmen. Aber immerhin kann er über die Anwesenden berichten. 

Die Teilnehmer

Und wer geht an so einen Anlass? Aufgefallen sind vor allem zwei Personen. Wegen seiner patriotischen Haltung und der Aufschrift "Hillary for Prison" auf seinem T-Shirt einerseits dieser Mann...

... und anderseits dieser junge Herr, auch wegen dessen T-Shirt. 

Bei genauerer Betrachtung wird sichtbar, was drauf steht. Ohne Worte. 

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"True Racism Under My Presidency" screenshot twitter

Wieso haben die eigentlich etwas gegen Medien?

Darum.

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"It' so unfair" ist vermutlich der meistgenannte Satz des US-Präsidenten. Die Handelsbeziehungen zu China oder der EU, das Verhältnis mit Kanada, die Politik und Wirtschaft im Allgemeinen, einfach alles ist "unfair". Aber am unfairsten sind die Medien.

Einer von vielen Tweets, der sich gegen die Medien richtet.

Jim Acosta wurde abschließend noch gefragt, warum er so unfair zum Präsidenten sei, wie "The Independent" berichtet. Es scheint, als ob Trumps Anhänger auf dessen "It's unfair"-Zug aufgesprungen sind. Jegliche Berichterstattung gegen den Präsidenten und seine Regierung wird als "Fake News" bezeichnet.

(vom)

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